Die Sprache färbt das Denken. Deshalb sind Übersetzer die besten Kenner der Sprache. Der Schriftsteller, Linguist und Übersetzer Gregor Hens hat die Vielfalt der Sprache in seinen verschiedenen Berufen immer wieder ausgelotet. 1965 in Köln geboren, studierte er in den USA und war bis 2013 Professor für Germanistik an der Universität von Ohio. Parallel dazu veröffentlichte Hens in Deutschland Romane und Erzählungen. Sein Debüt Himmelssturz erschien 2002, sein Essay Nikotin von 2011 war auch in den USA ein großer Erfolg. In seinem neuen Roman Missouri kehrt Hens in das Amerika der späten achtziger Jahre zurück. In Lesungen und Gesprächen wird es um das Handwerk des Schreibens und das Handwerk des Übersetzens gehen. Gregor Hens, der Kurt Vonnegut, Jonathan Lethem, George Packer, Jeffrey Eugenides und den Briten Will Self ins Deutsche übertragen hat, diskutiert mit Frank Heibert, Übersetzer von Don DeLillo, Richard Ford, Georges Saunders, Raymond Queneau und Boris Vian, und mit (N.N.) über die Fallstricke der Sprache und Formen des Erzählens.

Gesprächspartner: Frank Heibert und N.N.
Moderation: Maike Albath

Eintritt 8 Euro / erm. 5 Euro.