Die Förderung des übersetzerischen Nachwuchses steht im Mittelpunkt des Hieronymus-Programms des Deutschen Übersetzerfonds. Zwölf Übersetzerinnen und Übersetzer mit der Muttersprache Deutsch, die noch keine oder nur geringe Publikationserfahrung haben, erhalten die Gelegenheit, im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen an einem eigenen Übersetzungsprojekt zu arbeiten. Begleitet werden sie von erfahrenen Mentoren und einem Seminarleiter. Die gemeinsame Textarbeit ermöglicht den Teilnehmern, sich mit dem Handwerkszeug des literarischen Übersetzens vertraut zu machen – von der stilistischen Analyse des Ausgangstextes bis zur Schaffung eines literarischen Textes im Deutschen –, abgerundet durch berufskundliche und berufspraktische Themen sowie Einblicke in die Produktionsvorgänge des Literaturbetriebs.

Das Programm ist offen für Bewerberinnen und Bewerber mit Projekten aller literarischen Gattungen und aus allen Ausgangssprachen, der Schwerpunkt liegt auf Übersetzungen aus „kleineren“ Sprachen. Gefördert wird die Arbeit an Übersetzungen anspruchsvoller fremdsprachiger Literatur ins Deutsche. Dazu gehören neben Lyrik, Prosa und Theaterstücken auch Kinder- und Jugendbücher und literarische Essays. Um die Teilnahme an der Übersetzerwerkstatt kann sich bewerben, wer einen solchen Text ins Deutsche zu übertragen beabsichtigt. Die ausgewählten Seminarteilnehmer erhalten Unterkunft und Verpflegung im EÜK; Reisekosten werden erstattet.

Wann & wo? Vom 26. April bis 3. Mai 2020 im Europäischen Übersetzer-Kollegium Straelen. 
Leitung: Thomas Brovot. Bewerbungsschluss: 15. Januar 2020 

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