Der VdÜ hat mit der Kanzlei Beisler&Struppler in München, die ganz hervorragend mit den urheberrechtlichen Fragen des Übersetzens und der Übersetzungsvergütung vertraut ist, eine pauschale Vereinbarung getroffen, dank derer allen Mitgliedern unseres Verbandes eine interne Rechtsberatung zur Verfügung steht.

Diese Beratung dient dazu, Fragen von Mitgliedern sachlich korrekt zu klären und die Mitglieder bei ihrem eigenen Agieren gegenüber Auftraggebern u.a. zu unterstützen. Sie ersetzt nicht den Rechtsschutz durch ver.di. Dieser wird weiterhin eintreten, wenn anwaltliches Handeln gegenüber Dritten (z.B. einem Verlag) notwendig wird oder die Fragen zu komplex für eine solche Beratung werden.

So sieht das Vorgehen aus:

Eure Anfragen richtet ihr bitte an den kollegialen Vertragsberatungspool des VdÜ: . Bitte nennt uns nach Möglichkeit den (potenziellen) Vertragspartner, das erleichtert die Beratung und hilft dem Überblick über die Verhältnisse in der Branche.

Falls inhaltlich nötig, wird von dort die Kanzlei kontaktiert und darüber informiert, welches Mitglied sich im Rahmen der internen Rechtsberatung des VdÜ mit welcher Frage an sie wenden wird. Der weitere Kontakt findet dann direkt mit der Kanzlei statt.

Bestandteil der verbandseigenen Rechtsberatung ist die anschließende Rückmeldung über die Ergebnisse – was u.a. sicherstellen soll, dass diese Inhalte der Verbandsarbeit insgesamt zugute kommen –, und/oder die Zustimmung, dass die Kanzlei den Verbandsgremien anschließend berichtet.

Dieses Vorgehen ist mit den Zuständigen bei ver.di abgesprochen. Für den dortigen Rechtsschutz ist es ja wichtig, dass noch kein Anwalt eingeschaltet wurde. Sich auf dem hier geschilderten Wege intern beraten zu lassen, steht dem Rechtsschutz durch ver.di nicht im Wege.

Selbstverständlich könnt ihr weiterhin auch direkt zur Kanzlei Beisler&Struppler oder anderen Anwälten Kontakt aufnehmen – das ist dann nicht durch unsere verbandsinterne Rechtsberatung gedeckt und geht auf eigene Rechnung.

Für Fragen zum Vorgehen könnt ihr euch gern an ein Vorstandsmitglied oder/und das Vertragsberatungsteam () wenden.