Mit dem Roman Jerewan entwirft Mkrtitsch Armen (1906–1972) ein vielschichtiges Porträt der armenischen Hauptstadt zwischen Erinnerung und Umbruch. In den 1920er Jahren soll die Stadt – als Hauptstadt einer frisch gegründeten Sowjetrepublik – neu geplant werden: Alte Viertel werden vermessen, abgerissen und durch moderne Gebäude ersetzt. Vor der Kulisse einer Stadt im Wandel lässt Armen Weltanschauungen aufeinandertreffen und beschwört das verschwindende Jerewan und seine Bewohner herauf, deren traditionelle orientalische Welt unter dem Druck der Modernisierung zu zerbrechen droht.
Im März erscheint der Roman auf Deutsch im Guggolz Verlag.

Rosemarie Tietze und die Übersetzerin Susanna Yeghoyan gehen der Vielschichtigkeit des Romans und den wechselnden Perspektiven auf die Spur und ergründen die stilistischen Herausforderungen, die sich daraus für die Übersetzung ergeben.

Wann und wo? Am Mittwoch, dem 25. März 2026, um 19 Uhr, im Literaturhaus Wien, Seidengasse 13 1070 Wien

Weitere Informationen auf der Website des Forums Literaturübersetzen Österreich