Vom 12. bis 15. März werfen wir einen Blick über den Tellerrand und erfahren mehr vom Literaturübersetzen in der DDR, von Gebärdenpoesie und Lautsprache, oder auch vom Übersetzen für Selfpublisher*innen.

Wir diskutieren über die Auswahlkriterien bei der Vergabe von Übersetzungsstipendien und den historischen Bodensatz der Wörter samt der Notwendigkeit, uns zu ihnen zu verhalten, sei es beim Übersetzen von Literatur oder beim Schreiben wissenschaftlicher Beiträge oder Ausstellungs- und Begleittexte für Museen. Wir ergründen, warum Sachbuchübersetzer*innen hoch professionell arbeiten, aber weniger wahrgenommen werden als ihre Kolleg*innen aus der Belletristik, zeigen die besonderen Herausforderungen beim Übersetzen von Krimis (aus dem Englischen und Französischen) und wagen den Wettkampf Mensch vs. Maschine. Und natürlich stellen wir die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung vor und präsentieren die/den Prämierte/n.

Traditionell wird am Messefreitag ab 20:00 Uhr zum Übersetzerempfang in die Moritzbastei geladen. Vorab erleben wir mit TOLEDO on tour Texte in Bewegung, wenn handverlesen (übersetzte) Literatur in deutscher Gebärdensprache auf die Bühne bringt. Mit: Julia Kulda-Hroch, Rafael Evitan Grombelka, Anna Hetzer, Kinga Toth und Franziska Winkler.

Wann & wo? Vom 12. bis 15. März 2020 auf der Leipziger Buchmesse (Halle 4, Stand C505),
Details und weitere Veranstaltungen entnehmt bitte dem Programm

Wir freuen uns darauf, euch im Übersetzerzentrum zu sehen! 
Euer Team des Leipziger Übersetzerzentrums: Franka Reinhart, Maria Hummitzsch und Thomas Weiler.

Unser herzlicher Dank gilt unseren langjährigen Partnern und Förderern, ohne die das vielseitige Programm nicht möglich wäre: dem VdÜ, der Leipziger Buchmesse, dem DÜF, TOLEDO und der Weltlesebühne, sowie in diesem Jahr auch dem Institut Français und dem Grassi Museum für Völkerkunde zu Leipzig.