Der diesjährige DÜF-Übersetzertag beschäftigt sich damit, was die Entwicklung und Anwendung von künstlicher Intelligenz einerseits für die Sprache und Literatur, andererseits für den Beruf des Literaturübersetzens bedeutet.

Eines scheint bisher unbestritten: Algorithmen sind kein Ersatz für menschliche Kreativität. Und noch halten wir es nicht für möglich, dass Maschinen zwischen den Zeilen lesen, Ironie erkennen oder Emotionen erfassen, geschweige denn in andere Sprachen und Kulturen übertragen können. Aber was sind die Konsequenzen, wenn „selbstlernende“ Maschinen in immer mehr Bereiche des menschlichen Lebens Einzug halten und für uns Entscheidungen treffen?

Um Historie und Status quo neuronaler maschineller Übersetzung zu beleuchten, ihre Möglichkeiten und Grenzen im Literaturbereich zu diskutieren und einen Blick in die Zukunft zu wagen, sind Expertinnen und Experten eingeladen und stellen aufs Neue die Frage: „Aber die Übersetzer? Sind sie nun arm dran?“ 

Veranstaltungen und Installationen von und mit Samuel Läubli, Mads Pankow, Straelener Übersetzerpreisträgerin Olga Radetzkaja, Birthe Mühlhoff, VS-Bundesgeschäftsführer Valentin Döring, Hannes Bajohr, Christiane Frohmann (Frohmann Verlag), Dania Schüürmann, Mahmoud Hassanein, Kathrin Passig, Cordelia Borchardt (S. Fischer Verlage), Imke Brodersen, Hannes Langendörfer, Nina Thielicke, Leonie Ott, Philip Wang, Benjamin Laird und Oscar Schwartz sowie Anna Ridler.

Wann und wo? Freitag, 1. November 2019 ab 11 Uhr
im Literarischen Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, Berlin
Eintritt: 8 Euro (5 Euro ermäßigt)

Detailliertes Programm und weitere Informationen

Eine Veranstaltung des Deutschen Übersetzerfonds
Konzept und Projektleitung: Hannes Langendörfer und Nina Thielicke