Über dem Tüfteln an Wort und Satz geraten beim Übersetzen oftmals Rhythmus und Melodie des Originals außer Acht. Wie können übersetzende Menschen dafür ihre Sinne schärfen, Auge und Ohr sensibilisieren, ihre sprachmimetischen Fähigkeiten stärken?

Dieses Seminar ist ein Experiment, darauf ausgerichtet, unser Gefühl für Form und Gestaltung weiterzuentwickeln. Wir werden dem Rhythmus von Atem und Körperbewegungen nachspüren; unsere literarische Phantasie auf die Weise wecken, wie Schauspieler es auf Proben tun; das Zusammenwirken von Sprache und Musik ergründen und nach einem Hör-Spaziergang zur Klangimagination vorstoßen.

Mit. Iris Böhm (Schauspielerin und Schauspiellehrerin), Gabriella Crispino (Stimmbildnerin und Sprechdozentin), Miriam Mandelkow (Übersetzerin und Steptänzerin), Daniel Ott (Komponist), Sir Henry (Pianist) und anderen.

Wann & wo? 5. bis 8. November 2020
im Literarischen Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, Berlin-Wannsee

Leitung: Rosemarie Tietze
Bewerbungsschluss: 22. September 2020 

Weitere Informationen in der Ausschreibung (PDF) auf der Seite des Deutschen Übersetzerfonds

Ein Fortbildungsangebot des Deutschen Übersetzerfonds