In nächsten Jahr – das Seminar musste Ende Oktober 2020 abermals verschoben werden – stehen Text-Bild-Sequenzen in all ihren Ausformungen, insbesondere als Comic im Mittelpunkt des 36. Österreichischen ÜbersetzerInnenseminars. Eine Herausforderung der besonderen Art. 

Neben den sprachspezifischen Workshops – unter der Leitung von Matthias Wieland, Heike Drescher, Ruth Altenhofer und Myriam Alfano – werden zwei Schreibwerkstätten angeboten:

In der von Thomas Ballhausen geleiteten Schreibwerkstatt “Der Comic und seine Formen. Von der Sonntagsseite zur Graphic Novel“ wird den TeilnehmerInnen, unter Bezug auf die jeweiligen historischen Entwicklungen und theoretischen Reflexionsangebote, die Formenvielfalt des eigengesetzlichen Mediums Comic vermittelt: Entlang der historischen Chronologie werden ausgehend von formalen Angeboten (z. B. Sonntagsseite, Comic Strip, Eight Pager…) die Möglichkeiten von Comic – ausgehend von der westlichen Hemisphäre, aber unabhängig von inhaltich-genremäßigen Zuordnungen – vorgestellt und in Form praktischer Übungen vermittelt. In Verbindung mit Schreibübungen (z. B. aus dem Umfeld von Oulipo) sollen die TeilnehmerInnen einen spielerischen Zugriff auf die Formenvielfalt von Comic entwickeln und mit eigenen Ansätzen (z. B. Entwurf von Figuren, Handlungsstrukturen…) verbinden üben.

In der von Tex Rubinowitz geleiteten Schreibwerkstatt „From A to B and back again: Vom Bild zum Text und zurück zum Bild“ wird ausgegangen von Fotos, Fakten und Fiktion, wie interpretierbar eine Szenerie ist, wie sie zustande kam, was aus ihr wurde.

Wann? 18.–20. Juni 2021
im Landhotel Yspertal, Ysper 1, Yspertal.

Das Seminar wird Ende 2020 oder Anfang 2021 neu ausgeschrieben.

Organisiert von der Interessengemeinschaft von Übersetzerinnen und Übersetzern literarischer und wissenschaftlicher Werke