Den Eröffnungsvortrag halten von Angela Sanmann und Daniel Graf, denn:

Wer übersetzt, ist regelmässig damit konfrontiert, dass Übersetzungen und Originaltexte in Kritiken mit verschiedenen Ellen gemessen werden. Nicht selten vermisst man eine kritische Annäherung an die ästhetischen Prinzipien (und auch die technischen Entscheidungen), mit der eine Übersetzung sich einem Original nähert und einen eigenständigen literarischen Text hervorbringt. In Inputreferaten, Gesprächen und in praxisbezogenen Workshops nähern wir uns verschiedenen Ansätzen der Übersetzungskritik, die dem „Genre“ Übersetzung gerecht werden.

Die Veranstaltung richtet sich auch an Kritikerinnen, Juroren und andere Personen, die in ihrer beruflichen Praxis Übersetzungen bewerten. Das 12. Schweizer Symposium für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer bietet Gelegenheit für Begegnungen und Austausch und widmet sich Themen rund um ihren Berufsalltag.

Das vollständige Programm samt Anmelde-Coupon – Anmeldung bis 4. November – findet sich hier auf Deutsch, hier auf Französisch und hier auf Italienisch.

Bitte beachten Sie, dass aufgrund von Covid-19 die Anmeldung obligatorisch ist und an den Veranstaltungen voraussichtlich Maskenpflicht besteht. Weitere Information dazu folgen nach Anmeldung.

Veranstaltet wird der Anlass vom Verband Autorinnen und Autoren der Schweiz A*dS, in dem auch die literarischen Übersetzerinnen und Übersetzer zusammengeschlossen sind, in Zusammenarbeit mit dem Übersetzerhaus Looren, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und dem Centre de traduction littéraire de Lausanne (CTL) sowie den Partnern vor Ort in St. Gallen, Hauptpost und GdSL Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur.