LITERATURÜBERSETZEN
Leitfaden für die ersten Schritte im Berufsleben

Literaturübersetzen – ein freier Beruf


Sie erwägen, den Beruf des Literaturübersetzers bzw. der Literaturübersetzerin zu ergreifen? Dann sollten Sie sich schon im Vorfeld über einige Dinge klar werden. Das wichtigste: Literaturübersetzende sind in aller Regel Freiberufler; das heißt, sie beziehen keine regelmäßigen Einkünfte und müssen sich ihre Rücklagen für Krankheit, Urlaub und Fortbildung selber schaffen. Und was den Verdienst betrifft, so gibt es nur eine Garantie: Reich wird man in diesem Beruf nicht. Nach wie vor kann nur eine Minderheit der Literaturübersetzer/innen ausschließlich vom Literaturübersetzen leben.

Sie wollen es trotzdem versuchen? Dann viel Glück! Wenn Sie ein kreativer Mensch sind, die Sprache lieben und Ihre Arbeit als Lebensinhalt statt ausschließlich als Mittel zum Gelderwerb betrachten, kann das Literaturübersetzen eine sehr schöne und befriedigende Tätigkeit sein: Sie werden Urheber eigenständiger künstlerischer Werke und genießen darum ebenso wie die Autoren den Schutz des Urheberrechts.
Informationen und Beratung zu beruflichen Fragen – Urheberrecht, Steuern, Versicherungen, Vertragsgestaltung etc. – bekommen Sie bei mediafon von Expertinnen und Experten.

mediafon: Tel. 01805-754444 (12 Cent/Min.), Internet: http://www.mediafon.net
Lektüre: Goetz Buchholz: Ratgeber Freie – Kunst und Medien. Schriftenreihe der Industriegewerkschaft Medien. 6. Auflage, Stuttgart 2002. Erhältlich in den Landesbezirks- und Bezirksbüros von ver.di sowie im Buchhandel


1. Wie werde ich Literaturübersetzer/in?

Viele Wege führen zum Literaturübersetzen. So wird z.B. an der Uni Düsseldorf und an der Uni Bochum ein Studiengang Literaturübersetzen angeboten. Auch eine Ausbildung an einem Institut für Dolmetschen und Übersetzen, ein Fremdsprachenstudium oder ein Aufbaustudium Literaturübersetzen, wie es das Institut für
Englische Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München anbietet, kann hilfreich sein, ist aber keine Bedingung; der Beruf ist offen für Quereinsteiger jeder Art, der Titel Übersetzer ist nicht geschützt. Wichtig ist neben sehr guten Kenntnissen der Fremdsprache, aus der Sie übersetzen wollen, ein sicheres Gefühl für die deutsche Sprache mit ihren Ausdrucksmitteln und Stilebenen; außerdem eine elementare Lust, sich mit Sprache zu beschäftigen, und die Bereitschaft, die Menge Ihres "Weltwissens” permanent zu vergrößern und kreativ zu gebrauchen.

Diplomstudiengang Literaturübersetzen, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:
www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/lue
Aufbaustudium Literarische Übersetzung aus dem Englischen, Ludwig-Maximilians-Universität München: www.anglistik.uni-muenchen.de


2. Wie bekomme ich einen Auftrag?

Diese erste Hürde ist meistens auch die höchste, und leider gibt es kein Patentrezept für ihre Überwindung – aber immerhin verschiedene "Sprungtechniken”:

- Bewerben Sie sich mit einer kurzen Arbeitsprobe (nicht mehr als drei, vier Seiten) bei den Lektoraten der Verlage, für die Sie gern übersetzen würden. Wenden Sie für diese Bewerbung Ihre ganze Aufmerksamkeit und Ihren gesamten Einfallsreichtum auf: Immerhin soll sie sich von zahllosen ähnlichen unterscheiden, die täglich in den Lektoraten eingehen. Machen Sie vor allem deutlich, welche Fähigkeiten und Erfahrungen gerade Sie ganz besonders für das Übersetzen (der speziellen Literaturgattung des betreffenden Lektorats/Verlags) qualifizieren.

Die besten Chancen haben Sie damit bei Taschenbuchverlagen, die in ihren Genre-Reihen sehr niedrige Übersetzerhonorare bezahlen und deshalb eine hohe Fluktuation haben. Dabei besteht jedoch die Gefahr, dass Sie dort hängenbleiben: Taschenbuch- und Genrereferenzen werden von Verlagen, die gehobenere Literatur herausbringen, kaum als Empfehlung betrachtet.

- Suchen Sie auf Seminaren, Lesungen, aber auch größeren Veranstaltungen wie etwa der Frankfurter Buchmesse (dort empfiehlt es sich allerdings, vorher einen Termin zu vereinbaren) den persönlichen Kontakt zu Lektorinnen und Lektoren. Die Erinnerung an einen Menschen bleibt besser haften als die an einen Brief.

- Vor allem in den "kleinen” – z.B. den skandinavischen – Sprachen können Sie mit einer gewissen Erfolgsaussicht versuchen, einem Verlag eine Buchentdeckung (ebenfalls mit einer kurzen Probeübersetzung) anzubieten und dadurch den Auftrag für die Übersetzung dieses Buches zu bekommen. In den "großen” Sprachen glückt das seltener: Die meisten deutschen Verlage haben engen Kontakt zur Buchproduktion in den Ländern der meistübersetzten Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch, und oft wird über den Verkauf der Übersetzungsrechte schon verhandelt, während das Original noch als Manuskript vorliegt.

- Fragen Sie andere Übersetzer, wie die es gemacht haben; in vielen Städten gibt es regelmäßige Übersetzertreffen, wo Sie mit Kolleginnen und Kollegen Kontakt aufnehmen und diese um Rat bitten können.

- Im Übersetzerverzeichnis können sich Mitglieder des VdÜ mit ihren Sprachkombinationen, Sachgebieten und einer auszugsweisen Bibliografie potenziellen Auftraggebern vorstellen (Bestellformular).

Übersetzen Sie nie ein Buch ohne Vertrag mit einem Verlag! Die Gefahr, dass Sie keinen Verleger für das übersetzte Manuskript finden, ist hoch und damit auch das Risiko, dass Sie für die Schublade übersetzt haben und nie einen Cent für Ihre Arbeit bekommen. Und nicht zuletzt verschlechtert sich durch Ihre Vorleistung Ihre Verhandlungsposition.

Bietet man Ihnen einen Übersetzungsautrag an, sollten Sie sich darüber informieren, ob der Autor oder die Autorin des betreffenden Werks bisher von jemand anderem übersetzt worden ist. Ist dies der Fall, setzen Sie sich mit dem Kollegen bzw. der Kollegin in Verbindung. (Adressen finden Sie im Übersetzerverzeichnis, oder fragen Sie ein Mitglied des VdÜ-Vorstands.) Erkundigen Sie sich, ob finanzielle Gründe - Forderung eines höheren Seitenhonorars oder von Beteiligungen - für den Entzug des Auftrags vorliegen. In diesem Fall sollten Sie es unbedingt vermeiden, dem Verlag mit niedrigeren Forderungen entgegenzukommen.

Grundsätzlich gilt:Versuchen Sie nie, einen Auftrag zu erhalten, indem Sie Kollegen bewusst unterbieten. Sie verspielen den Respekt Ihres Gesprächspartners im Lektorat, wenn Sie nicht auf die Qualität Ihrer Arbeit setzen, sondern sich als "billiger Jakob" anbieten. Außerdem erschweren Sie es den Übersetzern insgesamt, angemessene Honorare durchzusetzen, schaden also letztlich sich selbst.

Verlagsadressen: z.B. im Katalog der Frankfurter Buchmesse, zu beziehen über buchmesse.de.


3. Verlage und Verträge


Wenn Sie Ihren ersten Auftrag akquiriert haben, sollten Sie erst nach Abschluss des Übersetzungsvertrags mit dem Übersetzen beginnen. Ein Vertrag im eigentlichen Sinn muss das nicht sein: Eine schriftliche Bestätigung des betreffenden Verlags mit den wesentlichen Daten (Höhe des Honorars und Abgabetermin) ist ebenfalls bindend; achten Sie aber in jedem Fall darauf, dass der Verlag im Besitz der deutschsprachigen Übersetzungsrechte an dem Werk ist.

In den meisten Fällen jedoch wird der Verlag Ihnen einen Übersetzungsvertrag zusenden. So schick dieser auch aussehen mag, er ist kein sakrosanktes Formular, sondern ein Verhandlungsangebot, das ein Vertragspartner dem anderen macht. Scheuen Sie sich also nicht, über einzelne Punkte zu verhandeln!
Der VdÜ stellt seinen Mitgliedern zu diesem Zweck diverse Informationsangebote und Materialien zur Verfügung. Am wichtigsten ist zunächst meist die Höhe des Honorars. Bewegt sich das Honorar zumindest im Rahmen der für die betreffende literarische Gattung üblichen Grundvergütungen? Das ist aus der letzten HonorarumfragePDF unter den gewerkschaftlich organisierten Literaturübersetzern zu ersehen. Die Knüll-Kartei sammelt laufend wichtige Daten rund um einzelne Übersetzungsprojekte und dient als Informationsquelle für Honorare und Konditionen einzelner Verlage. Vergleichen Sie den Vertrag darüber hinaus mit dem zwischen dem Börsenverein des deutschen Buchhandels und dem Schriftstellerverband ausgehandelten Normvertrag für den Abschluss von Übersetzungsverträgen, zu dem der VdÜ einen Kommentar ("Den Normvertrag kennen und durchsetzen – Tipps für Übersetzer") herausgibt. Dabei sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:

- Berechnungsgrundlage für das Honorar sollte die präzise definierte Normseite sein: 30 Zeilen à jeweils maximal 60 Anschläge. Diese Werte definieren den Rahmen, innerhalb dessen Sie schreiben (wählen Sie eine nichtproportionale Schrift, z.B. Courier, und schalten Sie das Silbentrennprogramm aus). Ansonsten folgt die Übersetzung dem Zeilenfall des Originals, Absätze, Leerzeilen etc. inbegriffen; auch Manuskriptseiten, die - etwa am Kapitelende – weniger als 30 Zeilen enthalten, werden voll berechnet. Streichen Sie unbedingt Formulierungen, die die Normseite mit einer bestimmten Anschlagzahl - etwa "1800 Anschläge” oder gar "1800 Zeichen” – gleichsetzen: eine solche Berechnung geht im Allgemeinen zu Ihren Lasten.

- Ist eine prozentuale Umsatzbeteiligung am Nettoladenverkaufspreis vorgesehen?

- Sind Sie an den Erlösen aus der Verwertung der Nebenrechte beteiligt?

- Das Honorar sollte "bei Ablieferung des Manuskripts” zahlbar sein, nicht zu dem Termin, an dem der Verlag das Manuskript ”“annimmt”.

Und noch ein Tipp am Rande: Halten Sie nach Möglichkeit den Abgabetermin ein! Manchmal ist der weitere Produktionsablauf bereits voll durchgeplant und kann durch Verzögerungen durcheinandergeraten. Falls Sie absehen können, dass Sie mit Ihrer Übersetzung nicht rechtzeitig fertig werden, informieren Sie Ihren Ansprechpartner auf Verlagsseite so frühzeitig wie möglich.


4. Recherche


- Wie heißt das deutsche Äquivalent für ”“faire chapelle” beim Segeln?
- Was ist eine "r-selected species”?

Vor solchen Fragen steht nicht nur die Sachbuchübersetzerin, sondern häufig genug auch der Belletristikübersetzer. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Bibliotheken und Archive in Ihrer Umgebung. Fragen Sie Fachleute; erfahrungsgemäß bekommen Sie in den meisten Fällen freundliche und kompetente Auskunft.

Eine mittlerweile unentbehrliche Informationsquelle ist das Internet. Ob Sie die gesammelten Werke von William Shakespeare, die King-James-Bibel, die wichtigsten Fachbegriffe des Freeclimbing oder den Jargon der Vietnamveteranen suchen: Hier werden Sie fündig – vorausgesetzt, Sie können mit Suchmaschinen umgehen.

Überdies gibt es mit "u-litfor" eine deutschsprachige Mailingliste, in der sich Literaturübersetzer über ihre Fragen und Probleme austauschen können, und das gleiche gilt für die vielen informellen Mailinglisten, zu denen sich Übersetzer aus einer Sprache zusammengeschlossen haben. Unter ü-links finden Sie auf unserer Homepage weitere Links und Tipps.

Einführung in die Benutzung von Suchmaschinen (mit den entsprechenden Internet-Adressen): http://www.suchfibel.de
Textarchive: z.B. Projekt Gutenberg http://gutenberg.spiegel.de, The Oxford Text Archive http://ota.ox.ac.uk
Mailingliste u-litfor: Informationen zur Anmeldung unter http://www.techwriter.de/thema/u-litfor.htm


5. Verbände und Institutionen

So rasch wie möglich sollten Sie sich über die für Literaturübersetzer/innen relevanten Verbände und Institutionen informieren. Ein kurzer Überblick:

Der VdÜ (Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V.) wurde 1954 in Hamburg gegründet. Seit 1969 gehört er als "Bundessparte Übersetzer” zum Verband deutscher Schriftsteller (VS), mit diesem ist er Teil des "Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie in ver.di". Der VdÜ vertritt die Interessen von Literaturübersetzerinnen und –übersetzern in der Öffentlichkeit sowie gegenüber ihren Vertragspartnern und deren Verbänden. Insbesondere bemüht er sich um die öffentliche Anerkennung ihrer Leistungen und um die Verbesserung ihrer rechtlichen und ökonomischen Situation, indem er z.B. mit den Verwertern von Übersetzungen über Mindeststandards bei Vertragsgestaltung und Honorierung verhandelt. Die derzeit über 1000 Mitglieder des VdÜ erhalten Rat und Unterstützung in allen beruflichen Fragen, auch bei Vertragsabschlüssen, in Versicherungs- und Rechtsangelegenheiten. Seit 1968 veranstaltet der VdÜ eine Jahrestagung, die ab 2004 in Wolfenbüttel bei Braunschweig stattfindet.

Voraussetzung der Mitgliedschaft im VdÜ ist die Veröffentlichung mindestens einer in einem regulären Verlag erschienenen Übersetzung in Buchform, die nicht durch eigene Geldmittel erkauft sein darf, oder die veröffentlichte Übersetzung von Zeitschriftenbeiträgen, Theaterstücken, Hörspielen etc. in vergleichbarem Umfang. Wenn Sie diese Voraussetzungen nicht erfüllen, gleichwohl ernsthaft überlegen, Literaturübersetzer/in zu werden, oder gar schon einen Übersetzungsvertrag unterschrieben haben, dann können Sie für eine Übergangszeit Kandidat/in des VdÜ werden (Antragsformular (pdf) für die Aufnahme als Mitglied oder als Kandidat/in).

Die Künstlersozialkasse ist die Sozialversicherung für ”“selbständige Künstler und Publizisten”, also auch für Literaturübersetzer. Diese zahlen nur 50% der gesetzlichen Beiträge zu Renten- Kranken- und Pflegeversicherung, den ”“Arbeitgeberanteil” zieht die KSK bei Verwertern und Bund ein und überweist beides an eine frei wählbare gesetzliche Krankenkasse bzw. die BfA. Wer die Tätigkeit des Literaturübersetzers selbständig und hauptberuflich ausübt und damit mindestens 3900 € jährlich verdient, muß sich bei der KSK anmelden. Grundlage für die Beitragshöhe ist das vom Versicherten selbst geschätzte Jahreseinkommen.

Die Verwertungsgesellschaft WORT nimmt für Urheber und Verlage diejenigen Rechte wahr, die diese nicht selbst nutzen können, z.B. verlangt sie für die Bibliotheksausleihe oder das Fotokopieren urheberrechtlich geschützter Texte (also auch Übersetzungen) Tantiemen. Die Tantiemen werden einmal jährlich an die so genannten “Wahrnehmungsberechtigten” ausgeschüttet. Um in den Genuss der Ausschüttung zu kommen, ist der Abschluss eines Wahrnehmungsvertrags mit der VG Wort erforderlich; Voraussetzung dafür ist einzig und allein die Veröffentlichung eines oder mehrerer urheberrechtlich geschützter Werke.

Das 1978 gegründete Europäische Übersetzer-Kollegium Nordrhein-Westfalen in Straelen e.V. ist ein internationales Arbeitszentrum für Literatur- und Sachbuchübersetzer. In 29 Appartements können die Gäste mehrere Wochen lang kostenlos leben und arbeiten. Herzstück des Kollegiums ist die weltweit umfangreichste Spezialbibliothek für Übersetzer mit über 100.000 Bänden, darunter 20.000 Nachschlagewerken in 275 Sprachen und Dialekten. Einige Bundesländer und verschiedene Institutionen vergeben Stipendien für den Aufenthalt in Straelen. Zum Bewerbungsverfahren siehe die Internetseite.

Adressen:
Künstlersozialkasse,26380 Wilhelmshaven;Tel. 04421/75439, Fax: 04421/7543586;Internet: http://www.kuenstlersozialkasse.de
VG WORT,Goethestr. 49, 80336 München;Tel. 089/514120, Fax: 089/5141258;Internet: http://www.vgwort.de
Europäisches Übersetzer-Kollegium NRW in Straelen e.V., Postfach 1162, 47628 Straelen; Tel. 02834/1068 Fax: 02834/7544; E-Mail: euk.straelen@t-online.de  Internet: http://www.euk-straelen.de



6. Fortbildung

Zu den schönen Dingen am Übersetzerberuf gehört, dass Sie - quasi automatisch - ständig etwas Neues lernen. Dabei wird Ihnen sehr rasch bewusst werden, was Sie alles nicht wissen: Wie übersetzt man schwarzen Slang? Wie löst man Schwierigkeiten bei der Übersetzung von idiomatischen Wendungen? Was wird eingedeutscht, was bleibt in der Ausgangssprache stehen?

Der DeutscheÜbersetzerfonds, das Europäischen Übersetzer-Kollegium in Straelen, der VdÜ selbst sowie der BdÜ bieten ein breites Spektrum an Fortbildungsseminaren zur Verbesserung der fachlichen Qualifikation (Wie redigiere ich mich selbst?, Dialogübersetzen, Sachbuchübersetzen u.v.m.) ebenso wie zur Berufskunde und zur Professionalisierung. Teilnehmen können Mitglieder und Nichtmitglieder.

Bei der Jahrestagung des VdÜ gibt es Lesungen, Diskussionsveranstaltungen und Arbeitsgruppen zu fach- oder berufsspezifischen Themen, die allen Übersetzern offen stehen.

Fortbildungsseminare und Werkstätten zu Übersetzungsthemen veranstalten neben dem VdÜ z.B. auch die Bertelsmann-Stiftung innerhalb ihres Fortbildungsprogramms textwerk in München sowie die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel.

Adressen für Informationen: Textwerk, Literaturhaus München, Katrin Lange, Salvatorplatz 1, 80333 München, Tel. 089/291934-23, E-Mail: textwerk@literaturhaus-muenchen.de
Bundesakademie für kulturelle Bildung, Fachbereich Literatur, Postfach 1140, 38281 Wolfenbüttel, Tel. 05331/808415; Internet: http://www.bundesakademie.de/index.htm


7. Stipendien und Preise

In den letzten Jahren wurde eine Fülle von Stipendien und Preisen für Literaturübersetzer ins Leben gerufen.

Wichtigste Anlaufstellen für projektgebundene Arbeits- und Reisestipendien sind der Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. und der Deutsche Übersetzerfonds.

Freundeskreis zur internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V.,
c/o Ragni Maria Gschwend, Rundzstr. 56, 79102 Freiburg. Tel. 0761/26198, Fax 0761/3839902
Deutscher Übersetzerfonds e.V., c/o Literarisches Colloquium Berlin e.V., Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Tel. 030/80490856; Internet: http://www.uebersetzerfonds.de

Wir empfehlen die angegebenen Links und Adressen für erste Informationen und wünschen allen Einsteigern viel Glück!

Peter Robert
Annette Kopetzki

Stand: Mai 2004