Der Preis für die Übersetzung ins Deutsche geht an den österreichisch-tschechischen Übersetzer Ondřej Cikán, der sich u. a. mit Karel Čapek, Zuzana Lazarová und Josef Váchal befasst hat.  Der Preis für die Übersetzung österreichischer Literatur in eine Fremdsprache geht an das belgische Übersetzerduo Kris Lauwerys und Isabelle Schoepen. Zu ihren übersetzten Autor:innen zählen u. a. Gregor von Rezzori, Milena Michiko Flašar, Valerie Fritsch oder Stefan Zweig.

Darüber hinaus erhielten in- und ausländische Übersetzer:innen für besonders gelungene Übersetzungen zeitgenössischer Literatur 58 Übersetzungsprämien in einer Gesamthöhe von 87.900 Euro.

Der Österreichische Staatspreis für literarische Übersetzung wird jährlich vom Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport vergeben. Die Nominierung der Preisträger erfolgt durch den Beirat für literarische Übersetzung. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung findet am 30. Juni 2024 im Literaturhaus Wien statt. 

Weitere Infos zu den Preisgewinnerinnen findet sich auf der Seite des Bundesministeriums.

(8.1.2024)