Quelle: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze

Das Börsenblatt lobt im Nachgang der Leipziger Buchmesse das Rampenlicht, das das diesjährige Gastland Niederlande und Flandern auf seine Übersetzerinnen geworfen hat und stellt in einem Artikel nicht nur Kolleginnen vor, die aus dem Niederländischen übersetzen (wie zum Beispiel Andrea Kluitmann und Lisa Mensing), sondern auch nachahmenswerte Projekte und Initiativen über #namethetranslator und die Forderung nach fairen Honoraren hinaus. 

So zeichnet der Else-Otten-Übersetzerpreis des Letterenfonds die beste deutschsprachige Übersetzung eines niederländischen Originalwerks der vorangegangenen drei Jahre aus. Die Initiative „Übersetzerglücktournee“ von Andrea Kluitmann, Janne van Beek und Maaike Harkink bringt dem Lesepublikum den Übersetzungsberuf im Rahmen von kurzen Vorträgen in Buchhandlungen und Lesezeichen-Guerilla-Aktionen näher, während das Projekt Schwob sich darum bemüht, internationale Klassiker, die in den Niederlanden bisher unter dem Radar geflogen sind, zu ihrer rechtmäßigen Beachtung zu verhelfen. Letzteres ist ebenfalls dem Letterenfonds anhängig, der sich auch noch um das Vertalershuis kümmert, das Übersetzenden Arbeitsaufenthalte in Amsterdam ermöglicht. Das Magazin TraLaLit beschäftigt sich mit übersetzter Literatur aus allen Sprachen und will so Übersetzende mehr ins öffentliche Bewusstsein bringen. Außerdem genannt wird die Interviewreihe „Aller Anfang ist schwer“, die als Ausgangspunkt die Übersetzung von Buchanfängen hat. 

Wer noch mehr wissen will, findet den vollständigen Artikel auf der Börsenblatt-Seite.

(7.4.2024)