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Hier werden – regelmäßig aktualisiert – Presseberichte zum Thema Übersetzung verlinkt. Die Links sind aufgeteilt in vier Rubriken:

Branchenspezifisches und berufspolitisches Presse-Echo

Übersetzer und ihre Arbeit: Interviews und Porträts

Übersetzer und ihre Arbeit: Rezensionen und Veranstaltungsberichte

Übersetzer über ihre Arbeit

Links zu älteren Beiträgen finden sich weiterhin im Archiv.

 

 

Branchenspezifisches und berufspolitisches Presse-Echo

Stand 11.04.2017

Was leisten Übersetzerpreise und wie arbeiten die Jurys? Das Buchhandelsmagazin BuchMarkt führt sein Sonntagsgespräch vom 30.10.2016 mit Nikolaus Hansen, Jury-Vorsitzender der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung, über die Preise der Stiftung und die sündhaft schlechte Bezahlung anspruchsvoller literarischer Übersetzungen. FAZ-Literaturchef Andreas Platthaus beklagt in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 24.12.2016 die Abschaffung renommierter Preise im deutsch-französischen Literaturtransfer. Für Deutschlandradio Kultur (nachzulesen hier) berichtet Burkhard Müller am 23.3.2017 von der Juryarbeit für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung.

Zur Frankfurter Buchmesse 2016 befasst sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 19.10.2016 mit dem Zustand der Buchbranche allgemein und geht auch den heutigen Anforderungen an Literaturübersetzer auf den Grund.

„Mehr Licht auf Übersetzer“: Volker Heydt spricht sich im Börsenblatt vom 27.06.2016 für die Nennung der ÜbersetzerInnen auf dem Cover aus.

Katharina Raabe, Lektorin für osteuropäische Literatur bei Suhrkamp, über ihr Netzwerk, die Zusammenarbeit mit Übersetzern und „kleine“ Sprachen auf dem deutschen Buchmarkt. Interview im Börsenblatt vom 17.06.2016.

„Meth ist nicht gleich Math“: Wie entstehen die Untertitel für eine Talkshow, die in 190 Ländern zu sehen ist? Das Medienmagazin DWDL berichtet am 14.06.2016 über die Arbeitsprozesse bei Netflix und Einsfestival.

„Warum das Geschäft mit Neuübersetzungen boomt“: Die Sendung Lesart geht im Gespräch mit Frank Meyer dem Trend zu Neuübersetzungen nach. Deutschlandradio Kultur vom 26.04.2016.

„Deutschland, Land der Dichter und Urheber“: die Reaktionen auf den Gesetzesentwurf zum Urhebervertragsrecht, DIE WELT vom 16.03.1016.

Worum geht es bei der BGH-Entscheidung zur VG-Wort-Verteilungspraxis? Das NDR-Medienmagazin ZAPP interviewt Kläger Martin Vogel vor dem Urteil. Sendung vom 02.03.2016, abrufbar auf https://www.youtube.com/watch?v=GTVcjlvR0a4.

Das EuGH-Urteil zur Verteilerpraxis der Verwertungsgesellschaften und der Referentenentwurf zum Urheberrecht im Pressespiegel: Der Spiegel berichtet am 12.11.2015: http://tinyurl.com/j4cm93x . „Ungemach per Paragraphen“, titelt der Pfälzische Merkur am 08.12.2015: http://tinyurl.com/j7k3qnj. „Literatur mit Rückrufklausel“: zum offenen Brief von Autoren und Verlegern gegen den Gesetzesentwurf im Schweizer Tages-Anzeiger vom 20.12.2015: http://tinyurl.com/jh8n3ey.

„VdÜ kritisiert Entwurf zum Urhebervertragsrecht“: Buchreport vom 27.11.2015 mit der Stellungnahme des VdÜ im vollen Wortlaut: http://tinyurl.com/zsvx4g4

Kritik an einer fehlenden Verbindlichkeit“. Börsenblatt des Deutschen Buchhandels vom 27.11.2015 zur Stellungnahme des VdÜ zum Referentenentwurf: http://tinyurl.com/j4a4rxl.

Der Bundespräsident hat die Übersetzerzunft zu einem „Abend zur Würdigung der Kunst des literarischen Übersetzens“ ins Schloss Bellevue geladen. Die tageszeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 28.05.2015: http://tinyurl.com/qx7be7g, ebenso die Süddeutsche Zeitung vom 28.05.2015: http://tinyurl.com/o5kd4js. „Das Verdienst und der Verdienst“ stünden immer noch in keinem gerechten Verhältnis, zitiert das Hamburger Abendblatt aus Joachim Gaucks Rede in Anlehnung an Roman Herzog: http://tinyurl.com/nl548os.

„Schulterschluss im Eigeninteresse“. Gerhard Pfennig, Sprecher der Initiative Urheberrecht, über die Notwendigkeit einer Reform des Urhebervertragsrechts. Buchreport vom 30.04.2015: http://tinyurl.com/lfnudy7.

Im Interview auf 3sat fasst Hinrich Schmidt-Henkel die Forderungen der Initiative Urheberecht zusammen. 3sat Mediathek, Sendung vom 23.04.2014, abrufbar unter http://tinyurl.com/pyggdjk.

„Wir müssen kämpfen“. Anlässlich der Mitgliederversammlung des VdÜ in Freiburg spricht Bettina Schulte mit dem Vorsitzenden Hinrich Schmidt-Henkel über die gegenwärtige Lage im Honorarstreit. Badische Zeitung vom 05.03.2015: http://tinyurl.com/n2boeme.

„Chancen durch Wandel“: eine Analyse gegenwärtiger und möglicher zukünftiger Berufsbedingungen von LiteraturübersetzerInnen auf dem Buchportal lesen.net, 10.02.2015: http://tinyurl.com/ph7xhyj.

„Übersetzerzunft bis ins Mark getroffen“: Eine Zusammenfassung der Reaktionen verschiedener Akteure der Buch- und Medienbranche auf das Attentat gegen die Redaktion von Charlie Hebdo in Paris, zu dem auch der VdÜ Stellung bezogen hat. Buchreport vom 14.01.2015: http://tinyurl.com/lvo226w. Auf Zeit online vom 15.01.2015 erinnert sich der Verleger Helge Malchow an die Vorgänge und Debatten rund um die deutsche Ausgabe von Salman Rushdies „Die satanischen Verse“ vor 26 Jahren: http://tinyurl.com/pykxc7l.

„Brandbrief an die Übersetzer“: Im Börsenblatt vom 15.01.2015 eröffnen die Publikumsverlage nach ihrer Jahrestagung mit einem offenen Brief an den VdÜ-Vorsitzenden eine neue Runde im Übersetzerstreit: http://tinyurl.com/oskgugg. Hinrich Schmidt-Henkel reagiert im Börsenblatt vom 16.01.2015 mit einer ersten Stellungnahme (http://tinyurl.com/pv94pm2) und antwortet am 19.01.205 ausführlicher auf die Vorwürfe: http://tinyurl.com/phmseln.

Im SPIEGEL vom 01.09.2014 wirft Martin Doerry einen kritischen Blick auf die deutsche Übersetzung des amerikanischen Bestsellers „Der erste Sohn“ von Philipp Meyer, findet das Ergebnis „dürftig“ und fragt sich, was passiert, wenn der Verlag „kaum mehr als eine Vertriebsorganisation“ ist und dort keine Arbeit am Text mehr stattfindet: http://tinyurl.com/pujetar. Über die Berechtigung seiner Kritikpunkte und die Arbeitsbedingungen literarischer ÜbersetzerInnen generell entsteht daraufhin eine aufschluss- und einsichtsreiche Diskussion im Forum des Online-Wörterbuchs leo.org: http://tinyurl.com/nj49efz.

Über Hieronymus und die Nachfahren seiner Zunft: Anlässlich des Internationalen Übersetzertages spricht Tobias Scheffel mit Jürgen Reuß über die (Un‑)Sichtbarkeit der Literaturübersetzer. Badische Zeitung vom 30.09.2014: http://tinyurl.com/os2crr2

„Es ist viel Leidenschaft dabei“: Interview mit Thomas Brovot über aktuelle berufspolitische Entwicklungen und die Arbeit des Deutschen Übersetzerfonds. Online-Präsenz des Goethe-Institut e.V., September 2014: http://tinyurl.com/oo4xrpz

„Überlebensstrategien des intellektuellen Handwerks“: Christian Geyer-Hindemith über die schäbige Behandlung der Übersetzer, einer „von der Sprache besessenen Zunft“. Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21.09.2014: http://tinyurl.com/n7tmbeg

Der politische Konflikt mit Russland bleibt in der Übersetzerwelt nicht unkommentiert: Der holländische Literaturübersetzer Hans Bolland lehnt die von Putin verliehene Puschkin-Medaille ab (Deutsche Welle vom 10.09.2014: http://tinyurl.com/jw76fay); im Vorfeld des Internationalen Kongresses der Literaturübersetzer in Moskau veröffentlichten zahlreiche Teilnehmer aus Russland und dem Ausland eine an die Regierung gerichtete Protesterklärung (Neue Zürcher Zeitung vom 08.09.2014: http://tinyurl.com/l5esju5).

„Die unsichtbaren Brückenbauer“: Ein Bericht über Errungenschaften des Übersetzerverbandes zum 60. Verbandsjubiläum und die immer noch prekären Berufsbedingungen der Literaturübersetzer, samt Impressionen von der Jubiläumstagung in Wolfenbüttel. Jürgen Reuß in der Badischen Zeitung vom 02.07.2014: http://tinyurl.com/okkag97

„Das riskante Abenteuer des Übersetzens“: Interview anlässlich der Tagung des Europäischen Übersetzerverbandes in Berlin mit Holger Fock, Literaturübersetzer und Vizepräsident von CEATL, über die Arbeitsbedingungen von Literaturübersetzern im europäischen Vergleich und die neu abgeschlossene Vergütungsregel in Deutschland. Deutschlandfunk vom 04.06.2014: http://tinyurl.com/o3mgn6k

„Mit Hochliteratur nicht viel zu verdienen“. Ein Bericht über das Literaturgespräch mit den Preisträgern des Europäischen Übersetzerpreises Offenburg 2014, die einen Einblick in ihre Berufsbedingungen geben. Baden Online vom 26.05.2014: http://tinyurl.com/k59guq8

Die Übersetzerin und Lektorin Usch Kiausch über den Abschluss der Gemeinsamen Vergütungsregel. Interview vom 03.05.2014 im Bermuda Funk, Freies Radio Rhein-Neckar, nachzuhören auf http://tinyurl.com/nqb6tpa

„Keine Extrawurst für Konzernverlage“. Buchreport vom 31.03.2014: http://tinyurl.com/pqytfws

„Übersetzer stimmen für die ausgehandelte Gemeinsame Vergütungsregel“. Börsenblatt vom 30.03.2014: http://tinyurl.com/pujk5k5

„Interesse am Abschluss einer Gemeinsamen Vergütungsregel bleibt bestehen“. Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang im Interview. Börsenblatt vom 28.03.2014: http://tinyurl.com/pbemth6

„Miteinander finden wir eine vernünftigere Lösung als die Gerichte“. Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel anlässlich der neu ausgehandelten Gemeinsamen Vergütungsregeln. Börsenblatt vom 11.03.2014: http://tinyurl.com/ph2bvw6

„Sonntagsreden und wirtschaftliche Realität klaffen empfindlich auseinander“. Hinrich Schmidt-Henkel spricht im Vorfeld der Leipziger Buchmesse mit André Hatting, zum Nachhören und Nachlesen auf Deutschlandradio Kultur vom 11.03.2014: http://tinyurl.com/q4tnbjc

„Rechtssicherheit und Branchenfrieden. Übersetzer und einige Verlage handeln neue Vergütungsregeln aus“. Buchreport vom 10.03.2014: http://tinyurl.com/p86wzob

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Übersetzer und ihre Arbeit: Interviews und Porträts

Stand 11.04.2017

Die Rhein-Neckar-Zeitung vom 1.4.2017 porträtiert die mit dem Helene-Hecht-Preis ausgezeichnete Übersetzerin Sabine Giersberg: „Man muss die Stimme des Buches hören und spüren“, erklärt die Preisträgerin ihre Arbeit.

Ein Gespräch auf dem Roten Sofa in Leipzig mit Maria Hummitzsch, Cornelius Hell und Burkhard Müller über den Beitrag der ÜbersetzerInnen zum kulturellen Austausch und die Arbeitsprozesse beim Übersetzen sendet mephisto 97.6 am 26.3.2017.

Zu Martin Walsers 90. Geburtstag gratuliert im Tagesspiegel vom 24.3.2017 sein chinesischer Übersetzer Huang Liaoyu, der sich vom Autor selbst den Titel des Haus- und Hofübersetzers erbeten hat und in dessen Werken genau den Stoff findet, „den ein ebenso hedonistischer wie ehrgeiziger Übersetzer braucht“.

Für mephisto 97.6 hat Yannick Jürgens während der Leipziger Buchmesse mit Gabriele Leupold über ihre Arbeit an Andrej Platonows „Die Baugrube“ gesprochen. Das am 24.3.2017 ausgestrahlte Gespräch ist hier nachzuhören.

Anlässlich des Litauen-Schwerpunkts der Leipziger Buchmesse spricht Übersetzer Markus Roduner im dpa-Interview (Hamburger Abendblatt vom 21.3.2017 u. a.) über die litauische Sprache und Literatur und den schweren Stand kleinerer Sprachen im kommerziellen Verlagsbereich. Seine Kollegin Claudia Sinnig ist zu Gast bei MDR Kultur (Sendung vom 25.3.2017) und hat dem Börsenblatt vom 12.1.2017 zum selben Thema Auskunft gegeben.

Eva Lüdi Kong, für die erste vollständige Übersetzung von „Reise in den Westen“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet, steht dem Weser-Kurier vom 7.3.2017 Rede und Antwort und freut sich, dass die Leser in China durch das Interesse in Deutschland inspiriert werden, den Klassiker für sich wiederzuentdecken. Über die Frage, wie man nicht nur Wörter, sondern auch Weltanschauungen überträgt, unterhält sich die Preisträgerin mit Kolja Mensing im Deutschlandradio Kultur (die Sendung vom 31.3.2017 gibt es hier nachzuhören). Auch auf SRF 2 Kultur kommt die Übersetzerin zu Wort, die Sendung vom 23.3.2017 ist hier online.

Eine westfälisch-englische Entdeckungsgeschichte: Übersetzerin Ilka Schlüchtermann hat ein Buch der englischen Schafbäuerin und Gastwirtin Amanda Owen in einem Hamburger Verlag untergebracht und berichtet dem Westfälischen Anzeiger (Ausgabe vom 27.2.2017) von ihrem unverhofftem Einstieg ins literarische Übersetzen.

Die Kinderzeitung der Süddeutschen (online ab 18.2.2017) befragt Dietmar Schmidt zu seinem Werdegang und der Übersetzung von „Gregs Tagebüchern“, bei der er des Öfteren laut lachen muss.

Übersetzerin Regina Keil-Sagawe spricht im Börsenblatt vom 16.2.2017 über aktuelle französische und französischsprachige Literatur, die koloniale Belastung des Begriffs „Francophonie“ und ihre Pprojekte im Vorfeld der Buchmesse.

Das Darmstädter Staatstheater inszeniert die Orestie von Aischylos in der Übersetzung von Kurt Steinmann, der im Interview mit Echo online vom 2.2.2017 seinen dokumentarischen Ansatz gegenüber den leichter sprechbaren Fassungen der Theaterleute erläutert.

Die Mexikanerin Claudia Cabrera ist als Translator in Residence im EÜK Straelen und berichtet der Rheinischen Post vom 14.1.2017 von den Projekten, die sie dort auf dem Schreibtisch hat, und dem neu gegründeten mexikanischen Übersetzerverband.

John Berger hat seinem deutschen Übersetzer Jan Drees einmal ein ganzes Buch auf Kassette gesprochen, „damit ich mir vorstellen konnte, wie er sich vorstellt, wie es klingen sollte“ – diese und weitere Erinnerungen an den verstorbenen Autor und Kritiker sind im Interview für den Deutschlandfunk vom 3.1.2017 nachzuhören und nachzulesen.

Der Lyriker Iain Galbraith berichtet dem Wiesbadener Kurier vom 23.12.2016 von seiner Doppelrolle als Übersetzer (von Gedichten John Burnside) und Übersetzter (durch Dichterkollegin Esther Kinsky).

Ulrike Timm spricht für Deutschlandradio Kultur mit Moshe Kahn über seine jahrelange Arbeit an Stefano d’Arrigos „Horcynus Orca“ – eine Aufgabe, an die der Übersetzer heranging, als müsste er eine Mahler-Sinfonie in Worte fassen. Der Beitrag vom 1.12.2016 ist hier online nachzuhören.

Wie übersetzt man „Wasserpolnisch“? Übersetzer Olaf Kühl gibt den Potsdamer Neuen Nachrichten vom 21.11.2016 Auskunft zum Enfant terrible der polnischen Gegenwartsliteratur, Szczepan Twardoch, und der Übertragung des oberschlesischen Dialekts im Roman „Drach“.

Michel Kaufmann spricht mit der Arabistin und Übersetzerin Claudia Ott über die Editions- und Textarbeit an den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, eine Übertragung der ältesten arabischen Originale, die näher an der ursprünglichen Mündlichkeit der Erzählungen seien und einen toleranten, lebensfrohen Islam erlebbar machten. Das ausführliche Interview ist u. a. nachzulesen im Gelnhäuser Tageblatt vom 5.11.2016.

Dtv-Lektorin Maria Schedl-Jokl und Übersetzer Hermann Lindner berichten der deutschsprachigen Mallorca-Zeitung vom 30.10.2016 über die Neufassung von George Sands „Winter auf Mallorca“: wie jede Neuübersetzung eine andere Annäherung an das Original, so die Lektorin, die in diesem Fall auch besonderes Augenmerk auf die Brüche im Erzählton lege.

Übersetzer Rolf Erdorf im Doppel-Interview mit seinem Autor Edward Van de Vendel, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für „Der Hund, den Nino nicht hatte“, über niederländische Kinderliteratur und ungeahnte Talente: „dass ich Gedichte übersetze und es auch offensichtlich kann, das hätte ich ohne Edward nicht gewusst“. Gespräch im Deutschlandfunk vom 29.10.2016.

Ulrich Blumenbach erhält als erster literarischer Übersetzer den hoch dotierten Basler Kulturpreis, woraufhin ihn die Schweizer Presse ausführlich zu seiner Arbeit und Werken wie „Witz“ von Joshua Cohen und „Unendlicher Spaß“ von David Foster Wallace  befragt (Interview mit der Aargauer Zeitung vom 26.10.2016 und mit der Tageswoche vom 31.10.2016).

Die Frankfurter Rundschau (Ausgabe vom 19.10.2016) besucht das Übersetzerpaar Ingrid und Reinhard Harbaum, das seit 30 Jahren mit ihren altaQuito Publikationen amerikanische Beatliteratur lebendig hält, im Zentrum stets der zu übersetzende Text, „ein Massiv aus Absicht, Ausspruch, Atmung“.

Die Aachener Zeitung (Ausgabe vom 15.10.2016) porträtiert den Niederländisch-Übersetzer und Literaturscout Stefan Wieczorek, der für seine übersetzerische Tätigkeit eine schöne Metapher parat hat: Er sei Gast in der anderen Sprache und zugleich Gastgeber in der deutschen.

„Ein Buch zu übersetzen, hat für mich etwas intellektuell Befriedigendes“: Gadi Goldberg, der Philosophen wie Schopenhauer und Hegel sowie Autoren wie Joseph Roth oder Uwe Timm ins Hebräische übersetzt und einen Verlag gegründet hat, berichtet der Jüdischen Allgemeinen vom 13.10.2016 von seiner Arbeit, seinem Werdegang und seinen Zukunftsplänen.

Cornelia Holfelder-von der Tann ist als Translator in Residence in Straelen und erzählt der Rheinischen Post vom 13.10.2016 von ihrem Beruf, den sie auch nach 40 Jahren noch mit Begeisterung ausübt.

Übersetzer Gisbert Haefs gibt anlässlich des Literaturnobelpreises für Sänger Bob Dylan in einem Interview mit dem Tagesanzeiger vom 13.10.2016 Auskunft zum vielschichtigen Werk des Barden.

Zum Hieronymustag 2016 gibt es Spannendes nachzuhören: Das Inforadio des RBB sendet am 25.09.2016 ein Interview mit Julian Müller zur „hohen Kunst der Übersetzung“, Ralf Pannowitsch erzählt auf MDR Kultur am 30.09.2016 von der Herausforderung, ein Buch nur mit den 1000  meistverwendeten Wörtern der deutschen Sprache zu übersetzen, und Rolf Erdorf erklärt – ebenfalls auf MDR Kultur vom 30.09.2016: „Übersetzen ist eine eigene Art zu schreiben und ein spezifisches Talent“.

Als „graue Eminenzen im Hintergrund“ bezeichnet Anja Hansen-Schmidt ihren Berufsstand im Gespräch mit dem Schwäbischen Tagblatt, das sie in der Ausgabe vom 24.09.2016 zur Entstehung der deutschen Fassung von J. K. Rowlings Harry-Potter-Theaterstück „Das verwunschene Kind“ befragt.

Über den Umgang mit dem Slang der marokkanischen Niederländer und ihren Spaß an Wortspielen plaudert Niederländisch-Übersetzerin Bettina Bach mit dem Magazin Brikada in der Ausgabe vom 24.09.2016.

Cornelia Wegerhoff interviewt den Kinderbuchübersetzer Mahmoud Hassanein, der unter anderem Paul Maars „Sams“ ins Arabische übertragen hat. Deutschlandradio Kultur, Sendung vom 13.09.2016.

Die Leipziger Zeitschrift Kreuzer lässt den Comic-Übersetzer Stefan Pannor zu Wort kommen und fasst seine Arbeit unter dem treffenden Titel „Superhelden-Lyrik“ zusammen. Kreuzer online vom 01.09.2016.

Anlässlich der postumen Veröffentlichung eines Romans von Henning Mankell spricht Anke Jahns für NDR 1 Radio MV (Sendung vom 23.08.2016) mit der Übersetzerin Verena Reichel über ihre Arbeit und den Reiz, Henning Mankell zu übersetzen.

Ihr Hauptaugenmerk, erklärt Übersetzerin Stefanie Werner ihre Arbeit an der Übertragung der Erfolgsromane Fredrik Backmans, liege darauf, „dass der Leser durch falsche Nuancen nicht aus der Stimmung fällt“. Warum sie ihren Autor außerdem um einen Nachnamen für die Hauptfigur bat, erzählt sie im Interview mit dem Kirchheimer Teckboten vom 19.08.2016.

Die Rheinische Post porträtiert die Argentinierin Claudia Isa Baricco, „Translator in Residence“ am Europäischen Übersetzerkollegium Straelen, die über ihre Arbeit an dem Theaterstück „Der Bus“ von Lukas Bärfuss berichtet. Rheinische Post vom 27.07.2016.

Arno Widmann eröffnet seinen Nachruf auf Péter Esterházy mit einem Lob auf dessen Übersetzer: „Ich liebe seine Bücher. Aber es sind die Bücher auch von Heike Flemming, Zsuzsanna Gahse und von Térezia Mora, von Hans-Henning Paetzke und von Hans Skirecki.“ Frankfurter Rundschau vom 15.07.2016.

Er habe „in der besten, der gelehrtesten, der kühnsten Gesellschaft gelebt und gearbeitet“, beginnt Fritz Göttler seinen Nachruf auf den 79-jährig verstorbenen Hans-Horst Henschen, Übersetzer von Claude Lévi-Strauss, Roland Barthes und Michel Foucault. Süddeutsche Zeitung vom 27.06.2016.

Die Übersetzerin Isabel Bogdan ist mit ihrem Debütroman „Der Pfau“ auch als Autorin erfolgreich und beantwortet dem Magazin Buchmarkt vom 17.06.2016 unter anderem die Frage, ob ihre Übersetzungen einen ähnlichen Stil aufwiesen wie ihr eigenes Buch. Der Doppelrolle von Übersetzerin und Autorin geht auch die tageszeitung vom 16.07.2016 in einem ausführlichen Porträt nach.

Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2016 sind die Niederlande und Flandern: Aus diesem Anlass hat das Börsenblatt vom 17.06.2016 acht ÜbersetzerInnen nach den Herausforderungen beim Übersetzen aus dem Niederländischen befragt.

Der Internationale Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt in Berlin geht 2016 an Shumona Sinha und ihre Übersetzerin Lena Müller, die den Roman „Erschlagt die Armen!“ für den deutschen Markt entdeckt hat. Der Trierer Volksfreund vom 15.06.2016 stellt die Übersetzerin vor, auf Literaturkritik.de vom 28.07.2016 erscheint ein ausführliches Interview mit den beiden Preisträgerinnen.

In ihrem Porträt des Japanischübersetzers Thomas Eggenberg vergleicht Andrea Tedeschi den Übersetzer mit einem „Tonmischer, der die erzählende Stimme mit anderen Tönen zu einem Ganzen abmischt und in einen anderen Raum überspielt“. Neue Zürcher Zeitung vom 12.06.2016.

Die Südkoreanerin Han Kang und ihre englische Übersetzerin Deborah Smith haben mit „The Vegetarian“ den Man Booker International Prize 2016 gewonnen, nachdem die Übersetzerin den Roman zur Veröffentlichung vorgeschlagen hatte. Die Plattform „Global Voices“ porträtiert die junge Übersetzerin in der deutschen Fassung eines Beitrags von Public Radio International vom 08.06.2016. Nach Erscheinen der deutschen Fassung besucht die SZ Ki-Hyang Lee, Kleinverlegerin und deutsche Übersetzerin von „Die Vegetarierin“: Süddeutsche Zeitung vom 09.09.2016.

Matthias Wieland, Übersetzer der „Simpsons“, der „Peanuts“ und der „Mumins“, stellt seine Übertragungen in einer Comic-Lesung vor, wie die Hannoversche Allgemeine vom 08.06.2016 berichtet.

Der Slowenischübersetzer und Lyriker Fabjan Hafner ist mit 50 Jahren gestorben. Ilma Rakusa erinnert in einem Nachruf in der Neuen Zürcher Zeitung vom 13.05.2016 an seine „brillante Eloquenz und seine Begeisterungsfähigkeit in literarischen Dingen“ und würdigt seine wichtigsten Werke.

Für die Berliner Zeitung vom 03.05.2016 besucht Karin Stemmler Frank Heibert bei sich zu Hause und befragt ihn unter anderem zu seinem Werdegang und zu seiner Gastprofessur an der FU Berlin, bei der seine Studenten den Spaß am Tüfteln mit Sätzen lernten.

Die Rheinische Post vom 23.04.2016 porträtiert den aktuellen Translator in Residence am Europäischen Übersetzerkollegium Straelen, Peter Urban-Halle, der an einer Anthologie dänischer Lyrik arbeitet.

Zu William Shakespeares 400. Todestag absolviert Frank Günther, der vor dem Abschluss seiner Neuübersetzung sämtlicher Werke steht, einen Interview- und Veranstaltungsmarathon, spricht in der Badischen Zeitung vom 23.04.2016 vom Konzert der Shakespeare’schen Sprache und seine Liebe zum Blankvers, berichtet dem Wiesbadener Kurier vom 02.04.2016 von seinen Plänen für die Ära nach der Übersetzungsarbeit und begeistert in Münster mit einem Shakespeare-Abend, wie die Westfälischen Nachrichten vom 10.05.2016 vermelden.

Shakespeare zum Zweiten: Auch die Regisseure Marius von Mayenburg (Berliner Zeitung vom 06.04.2016) und Frank-Patrick Steckel (Deutschlandradio Kultur vom 23.04.2016) schildern ihre Herangehensweise beim Übersetzen und warum man immer noch neue deutsche Fassungen braucht – ein Befund, den der Literaturwissenschaftler Hans-Jörg Modlmayr mit einem historischen Überblick über deutsche Shakespeare-Übersetzungen in der Deutschen Welle vom 23.04.2016 bestätigt.

Über die „unersättliche Lust“ am Spiel mit der Sprache unterhält sich Ulrich Seidler in der Frankfurter Rundschau vom 15.04.2016 mit Susanne Lange, die Cervantes’ Don Quijote ein „neues Sprachgewand“ gegeben hat.

Für Deutschlandradio Kultur (Sendung vom 13.04.2016) spricht Britta Bürger mit Erika Tophoven, der „deutschen Stimme“ Samuel Becketts, die in diesem Jahr 85 Jahre alt wird.

Brigitte Döbert, für ihre Übersetzung von Bora Ćosićs „Die Tutoren“ mit dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Straelener Übersetzerpreis der Kunststiftung Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, gibt auf Deutschlandradio Kultur vom 08.04.2014 Auskunft über ihre Arbeit.

Die Untertitelung japanischer Anime-Serien stellt Nachwuchsübersetzer Andre Podzierski vor technische und kulturelle Herausforderungen, wie er im Gespräch mit Nicolas Westerholt erzählt (Der Westen vom 31.03.2016).

mephisto 97.6, das Lokalradio der Universität Leipzig, interviewt während der Leipziger Buchmesse am 17. bzw. 18.03.2016  Frank Heibert und Claudia Hamm, die beide für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert waren.

In einer türkischen Bibliothek hat die Orientalistin Claudia Ott eine Handschrift gefunden, die nun als „Tausendundeine Nacht – Das glückliche Ende“ in ihrer Übersetzung erschienen ist. Aus diesem Anlass gibt sie der Frankfurter Rundschau (Ausgabe vom 08.04.2016), dem NDR (Sendung vom 10.02.2016) und der Berliner Zeitung (Ausgabe vom 15.03.2016) spannende Einblicke in die Editions- und Textarbeit und bezeichnet ihre Übersetzung anlässlich der gegenwärtigen politischen Situation im Nahen Osten als Trostmittel.

Die Übersetzerin, Bloggerin und Autorin Isabel Bogdan spricht auf Deutschlandradio Kultur (Sendung vom 15.03.2016) über Kritikerfloskeln, die Rolle von Literaturblogs und ihren ersten eigenen Roman.

Karl Dedecius, der bedeutendste Wegbereiter für polnische Literatur in Deutschland, ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Sein Übersetzerkollege Olaf Kühl erinnert am 27.02.2016 auf Deutschlandradio Kultur an seine Persönlichkeit und Lebensleistung. Nachrufe veröffentlichen u.a. die Stuttgarter Zeitung vom 27.02.2016, die Frankfurter Rundschau vom 28.02.2016 und die Neue Zürcher Zeitung vom 27.02.2016.

Arabischübersetzer Hartmut Fähndrich erhält den Spezialpreis Übersetzung der Schweizer Literaturpreise und wird in der Neuen Zürcher Zeitung auch für seine Vermittlerrolle gewürdigt (Ausgabe vom 19.02.2016). Im Gespräch auf SRF 4 (Sendung vom 19.02.2016)  äußert sich der Preisträger erstaunt über das mangelnde Interesse an Literatur aus dem arabischsprachigen Raum.

Die Süddeutsche (Ausgabe vom 18.02.2016) porträtiert die Türkischübersetzerin Barbara Yurtdaş, die unter anderem Mario Levi ins Deutsche bringt. 

Einen „Spätberufenen“ nennt Bettina Kühne den Preisträger des Europäischen Übersetzerpreises der Stadt Offenburg, Andreas Ecke, der ihr wiederum von den „abenteuerlichen Planungen“ der Verlage im Vorfeld des Ehrengastauftritts der Niederlande bei der Frankfurter Buchmesse berichtet (Baden online vom 03.02.2016).

Anne Birkenhauer, derzeit Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung an der FU Berlin, spricht auf Deutschlandradio Kultur (Beitrag vom 29.01.2016) über die Mehrstimmigkeit der hebräischen Literatur und ihre Vorgehensweise beim Übertragen biblischer Anspielungen.

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Übersetzer und ihre Arbeit: Rezensionen und Veranstaltungsberichte

Stand 11.04.2017

Von der Verleihung des Helene-Hecht-Preises 2017 an Sabine Giersberg berichten die MRN-News vom 09.03.2017.

Die Kindergedichte der niederländischen Astrid Lindgren, der in ihrer Heimat berühmten und geliebten Annie M. G. Schmidt, sind erstmals ins Deutsche übersetzt worden. Der Dichter und Übersetzer Christian Golusda habe dabei auf wunderbare Weise das Versonnene ebenso wie das Schräge ihrer Verse in eine sehr zum Mitsingen geeignete Fassung gebracht, so Eva-Maria Magel in der FAZ vom 21.2.2017.

Einen außerordentlichen Glücksfall für die Literatur sieht Christine Hamel in Gabriele Leupolds Neuübersetzung von Andrej Platonows „Die Baugrube“ mit seinem „Sprach-Grammatik-Artefakt“, das die Übersetzerin „radikal und empfindsam“ übertragen habe (Buchvorstellung im Bayerischen Rundfunk, online nachzulesen am 11.1.2017). Zu diesem Urteil kommt auch Dirk Pilz in der Berliner Zeitung vom 8.3.2017: „Es ist, als lasse jedes Wort die Welt beben.“

„Formidabel“ findet Ulrich M. Schmid gerade wegen ihres rohen Charakters die Neuübersetzung von Dostojewskis „Aufzeichnungen“ – in Felix Philipp Ingolds Fassung kommen sie „aus dem Abseits“. So könne das Werk erstmals als literarisches Experiment eines „noch orientierungslosen Autors“ gelesen werden, ebenso wie „Der Spieler“ in der Neuübersetzung durch Alexander Nitzberg, dessen kühne Kunstgriffe der Rezensent in seiner Besprechung für die Neue Zürcher Zeitung vom 26.1.2016 ausdrücklich lobt.

Wann und wie oft muss man Klassiker neu übersetzen, fragt auch Werner von Koppenfels in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19.01.2017 (nachzulesen auf buecher.de). Anlass ist diesmal Stephen Cranes „Das offene Boot und andere Erzählungen“ in der Neufassung von Lucien Deprijck, über die der Kritiker sich trotz der erlesen schönen Gestaltung nicht uneingeschänkt freuen kann – der steife Ton wolle so gar nicht zu Crane passen.

Die „Slang-Atmosphäre“ der Übersetzung von Nina Frey und Hans-Christian Oeser überzeugt Rezensent Hans-Peter Kunisch nicht sonderlich, aber das zunehmende Erzähltempo in Paul McVeighs „Guter Junge“ reiße die Übersetzer immer mehr mit. Süddeutsche Zeitung vom 22.12.2016, nachzulesen auf buecher.de.

Die Apokalypse, ein „rätselhaftes und sperriges Buch“ ist von Kurt Steinmann neu übersetzt worden – eine verständlichere Fassung als die Luther-Übertragung, wofür Rezensent Martin Hose sich dankbar zeigt. (Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17.12.2016, nachzulesen auf buecher.de) Auch Steinmanns Neuübersetzung der Orestie von Aischylos wird weithin gelobt: „melodiös und wunderbar sprechbar“, befindet Hans-Albrecht Koch in der Neuen Zürcher Zeitung vom 28.12.2016, und für die SZ vom 29.11.2016 beschäftigt sich Gustav Seibt anhand eines „beeindruckenden Sprachbildes“ eingehender mit der zugrunde liegenden, angenehm undogmatischen Übersetzungsstrategie.

Die lautmalerische Wirkung der Verse könne sich hören und sehen lassen: Zu diesem Urteil kommt Roman Bucheli bei der Lektüre von Christoph Ferbers Übersetzung der Lyrik Francesco Chiesas und hofft, dass die Edition im Limmat-Verlag die Wiederentdeckung der fast vergessenen Gedichte anstößt. (Neue Zürcher Zeitung vom 13.12.2016)

Marc Zitzmann bespricht für die Neue Zürcher Zeitung vom 7.12.2016 das „Buch zum Film zum Comic“, das zum 40. Jubiläum des Films „Asterix erobert Rom“ in Frankreich erschienen ist; die deutsche Fassung beschreibt er als mit Flapsigkeiten aufgepepptes und durch tautologische Bildbeschreibungen vereinfachtes „Desaster“.

Auf ihrer Jane-Gardam-Lesereise macht Übersetzerin Isabel Bogdan in der Radolfzeller Buchhandlung am Obertor Station und berichtet über ihre Arbeit und „die Kunst, Stimmung, Stil und Humor eines Romans in eine andere Sprache zu übertragen“. Der Südkurier (Ausgabe vom 1.12.2016) hat ihr gespannt gelauscht.

Gerade recht zur neuen amerikanischen Zeitenwende komme Nathan Hills Debütroman „Geister“, schreibt Marie Schmidt für die ZEIT (online ab 15.12.2016) und lässt kein gutes Haar an der Übersetzung, die so klinge „wie das Deutsch von jemandem, der viel Amerikanisch liest“. Vielleicht, mutmaßt die Rezensentin, habe der Zeitdruck durch die vorgezogene Veröffentlichung dazu beigetragen; trotzdem findet sie die deutsche Fassung unzumutbar.

Die Salzburger Internetzeitung DrehPunktKultur befasst sich am 2.12.2016 mit Stefan Weidners kenntnisreichen Ausführungen zu Ibn Arabis Gedichten „Übersetzer der Sehnsüchte“ und bestaunt den anschaulichen Stil der „Sheherazade Weidner“, dessen deutsche Fassung Einladung und Herausforderung sei.

Eine „wahnsinnige Wahrnehmungspforte“ sei Will Selfs 500-seitiger Bewusstseinsstrom „Shark“, den Übersetzer Gregor Hens in eine süchtige machende Form gebracht habe, urteilt Jutta Person in der Süddeutschen Zeitung vom 28.11.2016.

Zum 100. Todestag von Jack London geht Werner von Koppenfels in einem Essay für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22.11.2016 auch auf die alten und neuen deutschen Fassungen der kanonischen Werke ein, denn es sei höchste Zeit für „einen neuen deutschen Jack London“, wie ihn dtv mit den Neuübersetzungen durch Lutz-W. Wolff präsentiert.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 21.11.2016 vom Übersetzertag im Rahmen des Münchner Literaturfests, der sich dem „Produktiven Missverstehen“ widmete: ein Plädoyer gegen kulturelle Abschottung und für den polyfonen Dialog mit Originaltexten.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Ausgabe vom 17.11.2016, nachzulesen auf buecher.de) empört sich Christiane Pöhlmann über die ihrer Einschätzung nach holprige und fehlerhafte Neuübersetzung von Dostojewskis „Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“, die Felix Philipp Ingold unter dem Titel „Aufzeichnungen aus dem Abseits“ neu in ein bewusst aufgerautes Deutsch gebracht hat. „Dostojewskihafter“ werde der Text dadurch aber nicht, findet die Rezensentin.

Seit 20 Jahren gibt es das Zuger Übersetzerstipendium; Angela Schader gratuliert in der Neuen Zürcher Zeitung vom 15.11.2016 mit einem kurzen Rückblick auf geförderte Projekte.

Bei den Laufer Literaturtagen steht ein Shakespeare-Abend mit Frank Günther auf dem Programm, der einigen Erkenntnisgewinn zu Übersetzungsproblematik und -vergnügen bot, wie Andreas Sichelstiel für das Nürnberger Land vom 14.11.2016 berichtet. Auch das Publikum einer Günther-Lesung im nordrhein-westfälischen Meinerzhagen ist begeistert, wie der Lokalpresse am 07.11.2016 zu entnehmen ist.

Das Projekt „Die Poesie der Nachbarn – Dichter übersetzen Dichter“ hat sechs lettische Lyriker und Lyrikerinnen unter der Leitung von Hans Thill in einen Dialog mit deutschsprachigen Kollegen und Kolleginnen gebracht und das Ergebnis bei einer zweisprachigen Lesung vorgestellt, wie die Allgemeine Zeitung vom 27.10.2016 berichtet.

Tobias Döring bespricht für die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19.10.2016 (nachzulesen auf buecher.de) die Übersetzung des wichtigsten Romans des Nigerianers Chinua Achebe. Die komplexe sprachliche Gestalt in „Einer von uns“ habe Uda Strätling hervorragend gelöst, indem sie die Pidgin-Ausdrücke des Originals im deutschen Text beibehalten und nur gelegentlich um Paraphrasen ergänzt habe. Eine ebenso mutige wie plausible Entscheidung, findet der Rezensent, die die sprachliche Eigenart des Originals spürbar macht.

Ein Buch wie geschaffen für Übersetzer, „die immer die geduldigsten und aufmerksamsten Leser bleiben werden“: Burkhard Müller bespricht in der Süddeutschen Zeitung vom 18.10.2016 Ulrich Blumenbachs Übersetzung von Joshua Cohens „Solo für Schneidermann“, die Dinge vollbracht habe, „die man eigentlich für unmöglich hält“: nachzulesen auf buecher.de.  

Ein Debattenbeitrag zum ewigen Streitthema, wie stark eine Übersetzung gegen Lesegewohnheiten verstoßen darf und muss: Leser wollen stolpern, findet der Schriftsteller und Übersetzer Tim Parks, nur hinfallen wollen sie nicht – Übersetzer hingegen, zitiert ihn Judith von Sternburg in ihrer Besprechung seines Essays „Worüber wir sprechen, wenn wir über Bücher sprechen“, wollen oft nicht einmal stolpern (http://www.fr.de/kultur/literatur/lesen-man-darf-auch-aufhoeren-a-294007).

Jens-Christian Rabe liest John Wrays „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“ mit Begeisterung und widmet der Übersetzung von Bernhard Robben ein ausführliches Lob. So „mühelos gewandt und akkurat“ wirke die deutsche Fassung, so der Rezensent in der Süddeutschen Zeitung vom 18.10.2016, dabei sei die Erzählkunst des Originals nicht im Mindesten verblasst.

Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ müsste viel mehr gelesen werden, ganz besonders heute, findet Tilman Spreckelsen (die Kritik in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 15.10.2016 ist nachzulesen auf buecher.de, aber mit der Neuübersetzung durch Franz Viktor Spechtler ist er nicht glücklich und ärgert sich über falsche Freunde und schiefe Grammatik.

In der Freiburger Stadtbibliothek plauderten die Übersetzer Ulrich Blumenbach, Maja Ueberle-Pfaff und Michael Mundhenk über ihre Neuübersetzungen berühmter Klassiker – ein „launiger Werkstattbesuch“, resümiert Thomas Steiner in der Badischen Zeitung vom 14.10.2016.

Der Literaturnobelpreis für Bob Dylan sorgt für Irritationen, dabei sollte man, so Lothar Schröder in der Rheinischen Post vom 14.10.2016, seine Gedichte lieber nicht drucken oder lesen, sondern nur „gesummt, gesungen oder, sehr nah am Original, einfach nur gekrächzt“ rezipieren. Naheliegend, dass der Rezensent somit auch von den „deutschen Übersetzungsversuchen“ nichts hält.

Wie die Übersetzer von Günter Grass‘ „Vonne Endlichkait“ mit den Schwierigkeiten der Texte umgehen, ohne wie früher mit dem Schriftsteller selbst diskutieren zu können, berichtet das Göttinger Tageblatt vom 29.09.2016, das sich beim Göttinger Arbeitstreffen der Grass-Veteranen umhört.

Für den Kurier vom 16.09.2016 macht Peter Pisa auf die Neuausgabe von „Moby Dick“ in der Übersetzung und mit einem Kommentar von Friedrich Rathjen aufmerksam und stimmt lobend dessen Ansatz zu, weder auszubügeln noch zu mäßigen oder gar zu verbessern; damit sei der Übersetzer „in Opposition zu den Modernisierern und Lebendig-Machern“, so der Rezensent.

Anne Weber liest bei der Verleihung des Eugen-Helmlé-Übersetzerpreises gemeinsam mit ihrem Autor Wilhelm Genazino. Ein Mitschnitt der Veranstaltung ist auf SR2 Kulturradio (Sendung vom 13.09.2016) nachzuhören. Die Saarbrücker Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 09.09.2016  über den Abend und porträtiert die Preisträgerin.

Ein „Wortfeuerwerk“ brennen Frank Heibert und Hinrich Schmidt-Henkel bei ihrer Neuübersetzung der „Stilübungen“ von Raymond Queneau ab, staunt Rezensent Peter von Becker im Tagesspiegel vom 31.08.2016; schon der erste Satz klinge „eine Spur direkter, härter, doppelsinniger“.

Ein „Leseabenteuer“, das Felix Philipp Ingold für die Neue Zürcher Zeitung vom 10.08.2016 interessiert studiert: Der Leipziger Verlag Reinecke & Voss bringt die erste größere Lyrikauswahl des polnischen Schriftstellers Miron Bialoszewski heraus, übersetzt bzw. in Nachdichtungen deutscher Lyriker zusammengestellt von Dagmara Kraus.

„Zwischen ‚So geht das‘ und ‚Wie das so ist‘ liegen 45 Jahre“: Peter Pisa zeigt an einem leitmotivischen Satz in Gregor Hens’ Neuübersetzung des Antikriegsromans „Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug“ von Kurt Vonnegut, dass kleine Änderungen große Wirkung haben können. Kurier vom 06.08.2016.

Oleg Jurjew sieht sich für die Frankfurter Rundschau vom 24.07.2016 den zweiten Band der Boris-Pasternak-Werkausgabe an und freut sich, dass die „alten und nicht so alten“ ostdeutschen Nachdichtungen der „Gedichte und Poeme“ dadurch vor dem Vergessen gerettet werden: „diese atmenden, sich mit dem Atem oder dagegen bewegenden Zeilen bringen die Übersetzer der beiden Bände glänzend und massiv herüber“.

Stefan Weidner hat die erste vollständige Übersetzung des arabischen Versepos „Der Übersetzer der Sehnsüchte“ von Ibn Arabi herausgebracht, das durch sein Vorwort und die Kommentare auch zu einer exzellenten Einführung in das Wesen des Arabischen wird, findet Andreas Fasel in seinem Porträt des Übersetzers für die WELT vom 24.07.2016. Über die „grenzsprengende Kraft“ der Gedichte und die Lust am Spiel mit der Sprache – bei Arabi wie auch bei seinem Übersetzer – staunt Nico Bleutge in der Süddeutschen Zeitung vom 23.08.2016, nachzulesen bei buecher.de.

In einem Essay über seine Übertragung einiger Briefe Walter Benjamins ins Französische reflektiert der Schriftsteller Lukas Bärfuss Benjamins „Aufgabe des Übersetzers“. Sprache sei eben kein logisches System, sie beinhalte „Atmosphäre, Gefühl, Widersprüche“. Süddeutsche Zeitung vom 22.07.2016.

Anlässlich der Spielberg-Verfilmung von Roald Dahls „Sophiechen und der Riese“ erscheint eine Neuauflage mit den Illustrationen von Quentin Blake und in der „hinreißenden“ Übersetzung von Adam Quidam alias Hermann Gieselbusch, an dessen Kreationen man sich „gar nicht sattlesen“ könne, so Susanne Kippenberger im Tagesspiegel vom 11.07.2016.

Diviam Hoffmann beschäftigt sich für die taz mit dem literarischen Werk der Londoner Rapperin Kate Tempest und den unterschiedlichen Ansätzen der Übersetzung des Romans „Worauf du dich verlassen kannst“ durch Karl und Stella Umlaut sowie der Übertragung des Lyrikbandes „Hold Your Own“ durch Johanna Wange.

Der Bonner General-Anzeiger berichtet in seiner Ausgabe vom 07.07.2016  über einen Anthony-Powell-Abend in der Buchhandlung Böttger, bei dem der Übersetzer Heinz Feldmann im Gespräch mit Verleger Stefan Weigle das Projekt vorstellt, bis Herbst 2019 alle zwölf Bände des Romanzyklus „Ein Tanz zur Musik der Zeit“ herauszubringen.

Dirk van Gunsteren legt eine Neuübersetzung des epochalen Großstadtromans „Manhattan Transfer“ von John Dos Passos vor und beweist einmal mehr, schreibt Felix Müller in der Berliner Morgenpost vom 01.07.2016, dass er es meisterhaft verstehe, „sich in Tonlagen und Sprachnuancen einzufühlen“.

Zu manieriert sei Wolfgang Schlüters Neuübersetzung von Emily Brontës „Sturmhöhe“, findet Rezensent Klaus Nüchtern in der WELT vom 22.06.2016 – denn als Leser wolle man schon irgendwann wissen, „ob wir es in diesem Roman mit einem ‚starrköpfichten Wesen‘ oder einem ‚Vollkoffer‘ zu tun haben.“  Dass solche Brüche Absicht und damit im Sinne des Originaltexts sind, darauf weist Tobias Döring in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 07.07.2016 hin (nachzulesen bei buecher.de) und kann nicht umhin, „die Intelligenz solcher Freiheit wie auch Frechheit zu bewundern“. Rainer Moritz neigt in seiner Rezension im österreichischen Wochenmagazin „Die Furche“ (Ausgabe 34/2016) zu der Ansicht, der Hanser Verlag hätte „die Kapricen des Übersetzers“ stärker unterbinden sollen. Eine Neuausgabe also, die polarisiert – und damit der Wirkung des Originals in seiner Zeit in nichts nachsteht.

Regelmäßig veranstaltet das Europäische Übersetzerkollegium Straelen mehrtägige Arbeitstreffen deutscher AutorInnen mit ihren ÜbersetzerInnen aus aller Welt, und die Rheinische Post hört sich neugierig um. In der Ausgabe vom 16.06.2016 begleitet sie Jenny Erpenbeck, die mit den Anwesenden über die Wortwahl „dunkelhäutig“ vs. „schwarz“ oder ihre Vorliebe für das Kursive diskutiert; in der Ausgabe vom 13.07.2016 resümiert Ilja Trojanow, man entwickle im Gespräch mit Übersetzern „einen Lupenblick, der dann auch beim Schreiben hilft“.

Nina Meyer berichtet für die Niederrhein-Nachrichten vom 10.06.2016 über die Verleihung des Straelener Übersetzerpreises der Kunststiftung NRW an Brigitte Döbert sowie des Förderpreises an Christine Ammann, der erstmals für eine Sachbuchübersetzung vergeben wurde.

Stefan Weidner hat Ibn Arabis „Liebesgedichte aus dem arabischen Mittelalter“ übersetzt und mit Kommentaren versehen, die Martin Oehlen in seiner Rezension für die Frankfurter Rundschau vom 29.05.2016 mit Interesse studiert.

Die Arno-Schmidt-Stiftung bringt bei Suhrkamp eine Edition ausgewählter Übersetzungen des Autors heraus und beginnt mit den „gewaltigen Romanpanoramen“ des Briten Edward Bulwer-Lytton, deren „Anmerkungen des Übersetzers für den Hausgebrauch“ Rezensent Werner von Koppenfels in der Neuen Zürcher Zeitung vom 21.05.2016 zur Lektüre empfiehlt.

Die Vorgeschichte zur Neuübersetzung von John Dos Passos‘ wegweisendem Großstadtroman „Manhattan Transfer“ schildert die Osnabrücker Zeitung vom 21.05.2016. Dirk van Gunsteren sei, so der SWR2-Chefdramaturg Manfred Hess, der die Neuausgabe für die Hörspielinszenierung angeregt hat, „etwas Unmögliches gelungen: Er hat einerseits die Originalität des Werkes gewahrt […], gleichzeitig ist es ein sehr heutiger Stil.“

„Aussageprall“ nennt Cornelia Geissler in der Frankfurter Rundschau vom 06.05.2016 Andreas Tretners Übersetzung des „verschlungenen“ Romans „Der Perser“ von Alexander Ilitschewksi, zu dem der Übersetzer außerdem Anmerkungen und ein Online-„Arbeitsjournal“ beigesteuert hat.

Bettina Schulte berichtet für die Badische Zeitung vom 25.04.2016 über die Verleihung des Europäischen Übersetzerpreises 2016 an Andreas Ecke und Jacqueline Crevoisier.

Warum das Wort Hexenschuss ein Glücksfall ist und wie hoch der Zeitdruck bei der Übersetzung war, berichtete Harry-Potter-Übersetzer Klaus Fritz seinem gespannten Publikum in der Stadtbibliothek Offenburg, so die Badische Zeitung vom 20.04.2016. Auch die Mittelbadische Presse vom 22.04.2016 resümiert die Veranstaltung und besuchte ebenfalls die „Gläsernen Übersetzer“-Vorführungen von Tobias Scheffel und Maja Ueberle-Pfaff, die im Rahmen des Begleitprogramms zum Europäischen Übersetzerpreis 2016 stattfanden.

Anlässlich des 400. Todestags von William Shakespeare werfen der Regisseur Henry Mason (für nachrichten.at vom 23.04.2016) und WELT-Redakteur Wieland Freund (Ausgabe vom 23.04.2016) einen vergleichenden Blick in die Übersetzungen einzelner Verszeilen.

Über Vermarktungsstrategien des hiesigen Comicbetriebs, die „deprimierend seelenlose“ Gestaltung und Unschärfen in Axel Montes Übersetzung von Will Eisners Graphic Novel „Fagin the Jew“ von Will Eisner klagt Marc-Oliver Frisch im Tagesspiegel vom 10.04.2016 und diskutiert den „beträchtlichen Entscheidungs- und Interpretationsspielraum“ eines Übersetzers.

T. S. Eliots „Vier Quartette“ entfalteten in der Neuübersetzung Norbert Hummelts erstmals ihre „ganze Wucht und Weite“, so Jürgen Brôcan in der Neuen Zürcher Zeitung vom 09.04.2016.

Im Deutschlandfunk (Sendung vom 07.04.2016) lässt Martin Zähringer den Herausgeber und Übersetzer einer Anthologie indonesischer Lyrik, Berthold Damshäuser, zu Wort kommen und die Besonderheiten bei der Übertragung aus dem Indonesischen erläutern, das als nicht-flektierende Sprache vieles implizit lassen kann, was im Deutschen explizit gemacht werden muss.

Die Behebung eines Mangels werde „durch das Hinzutreten eines anderen erkauft“, kritisiert Thomas Steinfeld den bisweilen „altertümelnden Prunk“ von Wolfgang Schlüters Neuübersetzung des „Präludiums“ von William Wordsworth, als „Gedicht, noch ohne Titel“ bei Matthes & Seitz veröffentlicht. Die Rezension in der Süddeutschen Zeitung vom 17.02.2016 ist bei buecher.de nachzulesen. Auch die Neuausgaben von Henry David Thoreaus „Walden“ (in der Übersetzung von Rainer G. Schmidt, Besprechung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 26.03.2016) und Charlotte Brontës „Jane Eyre“ (in der Übersetzung von Melanie Walz, Besprechung in der Neuen Zürcher Zeitung vom 27.02.2016) finden bei den Kritikern keine Gnade.

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Übersetzer über ihre Arbeit

Stand 11.04.2017

Für das Online-Medium tell schreibt Frank Heibert regelmäßig Beiträge aus der eigenen Übersetzerwerkstatt und übt Stil- in Form von Übersetzungskritik, so etwa in „Die literarische Stimme und der Satzbau“ vom 6.4.2017.

In einer Sonderbeilage der Neuen Zürcher Zeitung vom 11.2.2017 mit dem Titel „Die stillste Kunst“ reflektieren die Übersetzer Burkhart Kroeber, Gabriele Leupold und Ulrich Blumenbach „Warum mache ich das?“, Joachim Schulte schreibt über das Übersetzen philosophischer Texte, die Autorin Lydia Davis singt ein Loblied auf die Freuden des Übersetzens und Martin Zähringer wagt bei der Übertragung von Lyrik das Widerständige.

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