Übersetzen verändert die Welt. Ohne Übersetzung gäbe es keine Weltliteratur. Die meisten Bücher erscheinen in Übersetzung aus anderen Sprachen. Literaturübersetzer*innen machen nicht nur Texte, Ideen und Perspektiven über Sprachgrenzen hinweg zugänglich, sondern prägen dabei entscheidend unsere Wahrnehmung anderer Kulturen.
„Übersetzen & Weltretten“ ist ein Festival der Weltlesebühne e. V., das die Vielfalt der Literaturen in Übersetzung feiert und zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart anregt.

Die Ausgabe 2026 widmet sich Utopien und Dystopien des 20. und 21. Jahrhunderts. Ausgehend von Klassikern wie George Orwell, Ursula K. Le Guin und Karel Čapek bis hin zu zeitgenössischen Stimmen spannt es den Bogen zwischen Realität und Fiktion und lässt von Literatur zum Entwerfen kühner Visionen der menschlichen Gesellschaft und einer besseren Zukunft ermutigen.

Es bringt Übersetzer*innen, Autor*innen und Denker*innen aus verschiedenen Sprachräumen zum leidenschaftlichen Austausch über die Vielfalt literarischer Utopien, Dystopien sowie die politische Kraft von Sprache und Imagination zusammen. In Lesungen, Gesprächen und Workshops entstehen neue Perspektiven auf Gegenwart und unsere Zukünfte.

Wann und wo? Vom 11. bis zum 25. September 2026 im Collegium Hungaricum Berlin, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin und weiteren Orten.

Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm finden sich auf der Veranstaltungsseite.