Hühnerfarmen in Frankreich, eine junge Metzgerin in einer finnischen Kleinstadt, ein idealistischer Edelfleischer in den Niederlanden. Drei neue europäische Romane inszenieren das Schlachten: als ökologische Dystopie, als Abrechnung mit der Fleischindustrie, als Auseinandersetzung mit sinnlichem Erwachen. Munir Hachemi, Mariia Niskavaara und Manik Sarkar diskutieren mit ihren deutschen Übersetzer:innen Elina Kritzokat, Ruth Löbner und Matthias Strobel über die Literarizität eines Handwerks, in dem der lebende auf den toten Körper trifft, und geben Einblicke in die Verwandlungskraft der Übersetzungskunst (Moderation: Karolina Golimowska)

Wann und wo? Am Sonntag, 6. September 2026 um 18:30 Uhr in der Studiobühne, Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin

Eintritt: 12 Euro / 8 Euro

Weitere Informationen und Link zum Ticketverkauf auf der Veranstaltungsseite.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit TOLEDO im Rahmen des 26. Internationalen Literaturfestivals Berlin.