Europa ist kein fester Ort. Es ist eine Geschichte, die sich immer wieder neu schreibt – in Sprachen, die sich gegenseitig übersetzen, in Klängen, die Grenzen überschreiten, in Biografien, die sich zwischen zwei oder mehr Heimaten entfalten. Diese Geschichte kennt Flucht und Neuanfang, Migration und Verwurzelung, Verlust und Verwandlung. Sie ist nicht immer bequem, aber sie ist lebendig und sie wird von Menschen erzählt, die bereit sind, genauer hinzuhören.

Die Preisträger*innen der Goethe-Medaille 2026 gehören zu diesen Menschen. Der estnische Komponist Arvo Pärt, die italienische Übersetzerin und Kulturvermittlerin Anita Raja und der griechisch-deutsche Theaterregisseur Prodromos Tsinikoris haben in ihrer Arbeit auf je eigene Weise gezeigt, wie aus Grenzerfahrungen Formen der Verständigung entstehen können. An diesem Abend sprechen sie über ihre künstlerische Arbeit und ihr Engagement für den kulturellen Dialog. Der Preisträger Arvo Pärt kann aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen, im Gespräch wird er vertreten von seinem Sohn Michael Pärt, Leiter des Arvo-Pärt-Zentrums.

Wann und wo? Am Mittwoch, 26. August 2026 um 19 Uhr in Saal 1 des Humboldt Forums im Berliner Schloss, Schlossplatz, 10178 Berlin

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich (über die Veranstaltungsseite)

Der Festakt zur Preisverleihung findet am Freitag, 28. August 2026 von 14 bis 16 Uhr in der Weimarhalle, Unesco-Platz 1, 99423 Weimar statt. Weitere Informationen sowie Anmeldelink auf der Veranstaltungsseite.

Mehr Informationen zur Goethe-Medaille sowie den diesjährigen Preisträger*innen finden Sie hier.