africologneFESTIVAL: Post-koloniale Theaterübersetzung
Wie lassen sich Theatertexte übersetzen, die von Mehrsprachigkeit, Migration, kolonialen Kontinuitäten und hybriden Identitäten geprägt sind? Welche Verantwortung tragen Übersetzer*innen, wenn Stücke aus afrikanischen Kontexten in den deutschsprachigen Theaterbetrieb übertragen werden? Und wie kann Übersetzung zu einem künstlerischen und politischen Raum des Aushandelns werden?
Das africologneFESTIVAL lädt im Herbst 2026 zu einem dreitägigen Workshop für post-koloniale Theaterübersetzung unter der Leitung von Dr. Sarah Youssef und Frank Weigand nach Köln ein. Er richtet sich an Übersetzer*innen, Theatermacher*innen und kulturpolitisch Interessierte aus NRW, die sich mit den besonderen Herausforderungen der Übersetzung afrikanischer und afrodiasporischer Dramatik auseinandersetzen möchten.
Im Mittelpunkt stehen Theatertexte von Künstler*innen aus dem Umfeld des africologneFESTIVALs. Gemeinsam arbeiten die Teilnehmenden an Fragen von Figurensprache, Mündlichkeit, kulturellem Kontext und Übertitelungspraxis.
Besonders willkommen sind BIPOC-Bewerber*innen sowie Personen mit unterschiedlichen Hintergründen in Übersetzung, Theaterpraxis, Aktivismus oder Kulturkritik. Englisch- und Französischkenntnisse sind willkommen. Noch wichtiger ist jedoch die Bereitschaft zur kollektiven Arbeit und zur kritischen Auseinandersetzung mit Sprache, Macht und Repräsentation.
Wann und wo? 16., 17., 18. Oktober 2026 von 10 bis 19 Uhr im Orangerie Theater, Volksgartenstr. 25, 50677 Köln, dem Studio 38, Holbeinstr. 38, 50733 Köln sowie dem Büro africologneFESTIVAL, Siebachstr. 55, 50733 Köln.
Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Für Verpflegung und Vorstellungsbesuch fallen insgesamt 30 € an.
Anmeldung bis zum 5. September 2026 per .