Feuilleton

 

Umfassende Informationen zu allen beruflichen und rechtlichen Aspekten sowie eine Fülle von nützlichen Tipps gibt es in kompakter Form im Handbuch Literarisches Übersetzen (Hrsg. Katrin Harlaß). Es ist 2015 im BDÜ-Fachverlag erschienen und enthält Beiträge von 30 erfahrenen Kolleginnen und Kollegen, von denen die meisten in der täglichen Berufspraxis stehende Literaturübersetzerinnen und -übersetzer sind. [Online-Bestellung]

Lesens- und Hörenswertes rund um die Verleihung des Internationalen Literaturpreises des Berliner Hauses der Kulturen der Welt, der GegenwartsautorInnen und ihre ÜbersetzerInnen gleichermaßen auszeichnet, gibt es auf dem von Studierenden gestalteten Blog www.ilp-onblog.de, darunter eine Soundcollage vom Fest der Shortlist 2016, O-Töne der Jurymitglieder und Interviews mit den Preisträgerinnen. Auch das Kulturportal www.faust-kultur.de begleitet den Preis, 2016 unter anderem mit einem Interview mit Hinrich Schmidt-Henkel und Jurymitglied Sabine Scholl.

Ein neuer FIT-Newsletter (Ausgabe 3/2016) ist erschienen und kann hier im PDF-Format heruntergeladen werden.

Unsere Kollegin Vera Bischitzky hat mit der russischsprachigen, 2015 in Berlin gegründeten Literaturzeitschrift Berlin.Berega ein ausführliches Interview geführt, das erfreulicherweise auch in deutscher Fassung vorliegt.

Im Blog intellectures werden die für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierten Übersetzungen vorgestellt und mit ausführlichen Überlegungen zur Übersetzungskritik im Allgemeinen eingeleitet, versammelt unter dem schönen Titel „Die Wundertüte der Literatur“.

Der neue FIT-Newsletter Translatio (2/2016) kann jetzt hier als PDF-Datei gelesen oder heruntergeladen werden.

Im März ist tell, ein neues „Magazin für Literatur und Zeitgenossenschaft“ online gegangen, darunter auch mit Beiträgen von Übersetzern – Mark Ledsom gibt einen Einblick in seine Arbeit an einer englischen Fassung von „Max und Moritz“, Frank Heibert setzt sich mit der Mehrdeutigkeit des Worts „spooks“ in Richard Fords „Frank“ auseinander.
Wir haben die Gründerin Sieglinde Geisel gefragt, wen „tell“ ansprechen will und ob ÜbersetzerInnen häufiger zu Wort kommen werden. Das ganze Interview über das „intellektuelle Abenteuer des Lesens“ findet sich hier (PDF). Wir wünschen tell-review.de viele LeserInnen und Beitragende!

Neueste Ausgabe des FIT-Newsletters Translatio (1/2016) jetzt hier (PDF).

Neue Ausgabe (4/2015) des FIT-Newsletters Translatio, u. a. mit einem Bericht zur Übersetzung und Auszeichnung russischer Literatur sowie zum Jubeljahr des BDÜ (PDF-Datei).

Ein schöner Beitrag von Anke Thiemann zum "Über Kreuz"-Workshop für LektorInnen und LiteraturübersetzerInnen von Kinder- und Jugendbuchliteratur mit der Zielsprache Deutsch im Schweizer Übersetzerhaus Looren (18. bis 22. April 2015). Der ganze Eselsohr-Artikel hier als PDF-Datei.

VdÜ-Spots im "Eselsohr"

Die Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendmedien "Eselsohr" bringt eine ganze Reihe von VdÜ-Spots, die verschiedene Schlaglichter aufs Übersetzen von Kinder- und Jugendbüchern werfen. Die Artikel finden sich in einer eigenen Rubrik unter dem Titel "Auf ein Wort". Hier die bislang erschienenen (Archiv Jahrgänge 2010 und 2011) und die zukünftig erscheinenden Artikel im Format PDF zum Nach- und Vorlesen:

Neue Ausgabe des FIT-Newsletters Translatio [Ausgabe 2/2015, auf Englisch (PDF)]

Die neueste Ausgabe der FIT-Zeitschrift Translatio (u. a. mit einem kleinen Beitrag unserer österreichischen Kollegin Brigitte Rapp zum FIT-Kongress aus Perspektive der Literaturübersetzer) ist gerade erschienen. [Ausgabe 1/2015, auf Englisch (PDF)]

Übersetzerporträts im Verlagsmagazin

Zum Internationalen Übersetzertag 2014 präsentiert „Bookmarks“, das Magazin des Rowohlt-Verlags, in seiner Oktoberausgabe zehn renommierte Übersetzer im Gespräch. Die Beiträge über Schatten- und Sonnenseiten des Berufs sind online unter http://tinyurl.com/qd746ew nachzulesen.

FIT-Translatio – Neue Ausgabe

Die neueste Ausgabe der FIT-Zeitschrift würdigt u. a. auch ausgiebig den BDÜ. [PDF-Datei der Ausgabe 3/2014, auf Englisch]

Botschaften aus Babel

Für das Literatur- und Hörbuchmagazin „Bücher“ schreibt unsere Kollegin Ina Pfitzner regelmäßig die „Botschaften aus Babel“, eine höchst lesenswerte und anschauliche Kolumne zum Übersetzen. Die meisten Beiträge gibt es online zu lesen.

TransStar-Programm

Im Rahmen des internationalen TransStar-Projekts für Literaturübersetzung führte Daniela Trieb ein Gespräch mit unserem Kollegen Erwin Köstler. Weitere Informationen zum Projekt selbst finden Sie unter transstar-europa.com oder bei Facebook.

Zeitschrift  "1000 und 1 Buch" mit Themenschwerpunkt Übersetzen

Die empfehlenswerte österreichische Fachzeitschrift für Kinder- und Jugendliteratur "1000 und 1 Buch" hat in ihrem neuesten Heft (1/2013) das Übersetzen zum Schwerpunkt. Darin sind einige unserer KollegInnen mit Beiträgen vertreten. Das Heft lässt sich über die Website www.1001buch.at bestellen. Neben der deutschen Zeitschrift "Eselsohr", in der die Übersetzer von Kinder- und Jugendliteratur mit den VdÜ-Spots schon seit geraumer Zeit eine eigene Kolumne haben ("Auf ein Wort") und drei weiteren Medien/Journalisten, steht "1000 und 1 Buch" auf der Shortlist des 2. avj medienpreises, der am Freitag, den 15. März 2013 von 12.30-14.00 Uhr im Fachforum, Halle 5, C 600, auf der Leipziger Buchmesse vergeben wird.

MDÜ 6/12 zum Thema "Übersetzer und Literatur"

Das aktuelle Heft 6/12 der Fachzeitschrift MDÜ unseres Schwesternverbandes BDÜ (Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.) widmet sich dem Thema "Übersetzer und Literatur". Aus dem Inhalt: "Die BDÜ-Bundesreferentin für literarisches Übersetzen Katrin Harlaß berichtet von ihren Aufgaben, der VdÜ-Vorsitzende Hinrich Schmidt-Henkel gibt einen Einblick in den aktuellen Stand der Honorardebatte, und passend dazu stellen wir den Deutschen Übersetzerfonds vor, der sich seit 15 Jahren für die Förderung von Literaturübersetzern engagiert." Das komplette Inhaltsverzeichnis, Appetizer zum Download, alle Daten zum Bestellen des Heftes unter http://www.bdue.de/index.php?page=070100&renew=true.

Gewinner-Videos des CEATL-Video-Wettbewerbs "Spot The Translator"

Am Internationalen Übersetzertag prämierte der CEATL zwei Videos, die siegreich aus dem international ausgeschriebenen Video-Wettbewerb des CEATL zur Sichtbarmachung der Übersetzer "Spot The Translator" hervorgingen. Den ersten Preis (in Höhe von 1.000 €) erhielten Origami Videography (Gianpiero Mendini und Stefania Da Pont) für das Video "Texts Do Not Translate Themselves" (00:48). Ein zweiter Preis ging an Erlantz Biderbost und sein Team für das Video "Literary translation is a tough job, but someone has to do it" (03:00). Ansehen können Sie beide Filme auf http://www.ceatl.eu/archives/2012/09/30/3810.

Rezensionszeitschrift zur Literaturübersetzung ReLü Nr. 13 online

Zur Lektüre empfohlen: die neue Ausgabe von ReLü! In der Rubrik Literatur befasst sich diesmal Daniel Graf mit Ulrich Blumenbachs „großartiger (und manchmal streitbarer)“ Übersetzung von David Foster Wallace‘ Erzählband 'Alles ist grün'. Nina Restemeier nimmt die Übersetzung von 'Brot und Unwetter' des vielleicht „unübersetzbaren“ italienischen Satirikers Stefano Benni unter die Lupe. Und Silke Pfeiffer setzt sich mit der soeben erschienenen Neuübersetzung sowie den beiden älteren Übersetzungen von Chinua Achebes 'Alles zerfällt' (ehemals 'Okonkwo oder Das Alte stürzt') auseinander. Verena Ott entdeckt für Sie in der Rubrik Übers Übersetzen den (Selbst-)Übersetzer Pablo Picasso, und Katja Buchholz spürt in Paul Celans Privatbibliothek den Spuren seiner Übersetzertätigkeit nach. Auch die Übersetzer selbst kommen in dieser Ausgabe wieder zu Wort: Georg Oswald spricht im Interview mit Vera Elisabeth Gerling über seine erstmalige Übersetzung des mexikanischen Klassikers 'Der Jahrmarkt' von Juan José Arreola. Die neue Ausgabe können Sie wie gewohnt unter der Adresse http://www.relue-online.de abrufen.

Neuerscheinung: "Im Bergwerk der Sprache"

Seit Jahren veranstalten und organisieren die Übersetzerinnen Gabriele Leupold und Eveline Passet im Literarischen Colloquium Berlin regelmäßig Übersetzerfortbildungen zu sprachgeschichtlichen und sprachpraktischen Themen. Nun haben sie die gehaltvollen Vorträge ihrer Referenten gesammelt und in dem Band "Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden" herausgegeben. Das so lehrreiche wie unterhaltsam zu lesende Buch enthält 16 Aufsätze hochkarätiger Sprach-, Literaturwissenschaftler und Sprachpraktiker und widmet sich verschiedenen Aspekten der deutschen Sprache im spannungsreichen Feld zwischen Norm und Abweichung, Slang und Standardsprache, Dialekt und »Hochdeutsch«, prestigeträchtigen und verpönten Varietäten und Formen, Modernisierung und Konservierung. Jedem Beitrag sind themenbezogene Lektüreempfehlungen beigegeben; eine kleine Bibliographie zur Sprachgeschichte allgemein beschließt den Band. Im Rahmen des Übersetzertages am 28. September 2012 wird es im LCB am Wannsee eine Buchpräsentation geben. Zum Lesen, Studieren, Anwenden, zum tiefer Schürfen:
Gabriele Leupold, Eveline Passet (Hg.),
Im Bergwerk der Sprache. Eine Geschichte des Deutschen in Episoden, Wallstein Verlag, Göttingen, 2012, 360 Seiten, 24,90 Euro
Das komplette Inhaltsverzeichnis und das Vorwort der Herausgeberinnen sind in der Verlagsankündigung unter "Leseprobe" zu finden: http://www.wallstein-verlag.de/9783835311787.html

Reden anlässlich der Verleihung des Münchner Übersetzerpreises 2012 an Dagmar Ploetz

Am 23. Juli 2012 fand im Literaturhaus München die feierliche Verleihung des Übersetzerpreises der Landeshauptstadt an die diesjährige Preisträgerin, Dagmar Ploetz, statt. Wir freuen uns, hier sowohl die Laudatio von Dr. Tilman Spengler als auch die Dankesrede der Preisträgerin veröffentlichen zu dürfen.

Reden anlässlich der Verleihung des Helmut-M.-Braem-Preises an Thomas Brovot

Am 16. Juni 2012 fand auf der Jahrestagung des VdÜ in Wolfenbüttel die feierliche Verleihung des Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreises an Thomas Brovot statt. Lesen Sie hier Helga Pfetschs Laudatio auf den Übersetzer von Mario Vargas Llosas Tante Julia und der Schreibkünstler (erschienen 2011 im Suhrkamp Verlag) sowie die daran anschließende Dankesrede des Preisträgers.

Literarische Lesungen zum Nachhören und Downloaden

Seit dem 27. September 2011 ist das vom Literarischen Colloquium Berlin betreute Portal www.lesungen.net online. Zum einen präsentiert das LCB dort Veranstaltungen der Reihe "Studio-LCB", die seit den 1990ern in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk ausgestrahlt werden. Zum anderen stellt das Literaturhauses Basel Lesungen zum Anhören bereit. Bald wird auch das Literaturhaus Wien als weiterer Veranstalter hinzukommen. Schon jetzt können Literaturinteressierte über 150 Veranstaltungen kostenlos online anhören bzw. downloaden. Mehr unter www.lesungen.net.

Grußwort VdÜ zur Tagung "Gertrud Kolmar übersetzen: Theorie und Praxis"

Vom 14. bis 17. März 2012 fand in Falkensee bei Berlin die Tagung "Gertrud Kolmar übersetzen: Theorie und Praxis" statt. Lesen Sie hier das Grußwort von Hinrich Schmidt-Henkel, dem Ersten Vorsitzenden des Literaturübersetzerverbandes, der die Schirmherrschaft für die Tagung übernommen hatte.

Silikon und Sprengstoff in Palo Alto

"Merkwürdiges in der Übersetzung der Steve-Jobs-Biografie" von Walter Isaacson hat der Diplom-Übersetzer Alexander Heyne vom Landesverband Sachsen des BDÜ ausgemacht, nachzulesen unter:
http://www.bduesn.de/wir-ueber-uns/presse/pressemitteilungen-lv-sachsen.html

Neues aus der "Übersetzerwelt"

"Über die Situation von Literaturübersetzern in Polen" berichtet ein instruktiver Artikel von Sławomir Paszkiet (dt. Übers. Heinz Rosenau). Ihn und weitere lesenswerte Artikel rund ums Übersetzen in unserem östlichen Nachbarland bietet die intensiv gepflegte und vielseitige Rubrik "Übersetzerwelt" des Goethe-Instituts Warschau.

Helmut Frielinghaus: Rede anlässlich der Verleihung des Paul-Scheerbart-Preises der Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung 2011

Helmut Frielinghaus, den die Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Stiftung in diesem Jahr für seine Förderung ins Deutsche übersetzter Literatur sowie seine Carver- und Updike-Übersetzungen mit einem der renommierten Übersetzerpreise der Stiftung ausgezeichnet hat, konnte bei der Preisverleihung auf der Frankfurter Buchmesse leider nicht persönlich anwesend sein. Wir feuen uns, seine Preisrede hier veröffentlichen zu dürfen.

Laudatio auf die Celan-Preisträger 2011 Mirjana und Klaus Wittmann

Am 13. Oktober wurde im "Weltempfang" der Frankfurter Buchmesse dem Übersetzerpaar Mirjana und Klaus Wittmann für ihre Übersetzungen aus dem Serbokroatischen, besonders des Romans "Die Ohrfeige" von David Albahari (erschienen 2007 bei Eichborn), der Paul-Celan-Preis des Deutschen Literaturfonds verliehen. Die Laudatio auf die Preisträger hielt Michael Martens von der FAZ. Wir danken dem Laudator, dass er uns seine Preisrede zur Veröffentlichung überlassen hat.

Reden anlässlich der Verleihung des Wieland-Preises 2011 an Burkhart Kroeber

Am 21. September fand in Biberach die feierliche Verleihung des Wieland-Preises an Burkhart Kroeber statt. In ihrer Laudatio würdigt die Literaturkritikerin Sibylle Cramer eingehend Kroebers Leistung bei der Übersetzung von Italo Calvinos "Die unsichtbaren Städte"; Burkhart Kroeber zeichnet in seiner Dankesrede die Geschichte seiner übersetzerischen Beziehung zu Italo Calvinos Büchern nach und gibt Einblicke in seine Werkstatt.

Laudatio auf die Eugen-Helmlé-Preisträger 2011 Sabine Müller und Holger Fock

Am 7. September wurde dem Übersetzerpaar Sabine Müller und Holger Fock im saarländischen Sulzbach feierlich der diesjährige Eugen-Helmlé-Preis verliehen. Die Laudatio auf die Preisträger hielt der Literaturkritiker Christoph Vormweg. Seine Würdigung der übersetzerischen Arbeit der Preisträger vor allem an den Werken von Mathias Énard („Zone“) und Antoine Volodine („Mevlidos Träume“) ist aktuell auf der Homepage der Literaturzeitschrift Schreibheft nachzulesen oder direkt hier als PDF abzurufen.

Rezensionszeitschrift zur Literaturübersetzung ReLü Nr. 12 online

Zur Lektüre empfohlen: die neue Ausgabe von ReLü! In der Rubrik Literatur bespricht Hector Canal den Roman des Literaturnobelpreisträgers Mario Vargas Llosa "Das böse Mädchen" und dessen Übertragung durch die 2008 verstorbene Literaturübersetzerin Elke Wehr; Nils Bernstein beschreibt, wie Willi Zurbrüggen den Roman "Mit brennender Geduld" von Antonio Skármeta so nah wie möglich und doch gleichzeitig so frei wie nötig ins Deutsche übertragen hat, und Hanna Ohlrogge wirft einen Blick auf Jonathan Safran Foers ungewöhnliches neuestes Werk "Tree of Codes", wobei sie die Frage stellt, inwiefern ein solches Werk überhaupt übersetzbar sein kann.
Radegundis Stolze berichtet in der Rubrik Übers Übersetzen über die Vergabe des Karl-Dedecius-Preises 2011 an Esther Kinsky und Ryszard Turczyn. Gabriele Haefs spricht im Interview mit Johanna Wais über die Herausforderungen der Übertragung von "Session. Irish Stories" des irischen Musikers und Schriftstellers Mick Fitzgerald. Caroline Sauter betrachtet Walter Benjamins Übersetzung von Saint-John Perses epischem Gedicht "Anabase" - in der Vergangenheit für ihr Streben nach Wörtlichkeit kritisiert - aus einem neuen Blickwinkel, während Vera Gerling das Übersetzungsverständnis Valery Larbauds beleuchtet, für den gerade die untertänige Treue zum Original schnell zur Untreue werden kann.
Die neue Ausgabe können Sie wie gewohnt unter der Adresse www.relue-online.de abrufen.

Die Übersetzer - Das Blog zum Wolfenbütteler Gespräch

"Bloggo, ergo sum?" - aus dem Workshop A 6, geleitet von der Übersetzerin und Bloggerin Katy Derbyshire, ist ein neues Blog hervorgegangen: Workshopteilnehmer schreiben über ihre Eindrücke vom 8. Wolfenbütteler Gespräch 2011: http://literaturuebersetzer.wordpress.com.

"What? Wie wir fremde Sprachen übersetzen" - KULTURAUSTAUSCH II+III/2011

Die vom Institut für Auslandsbeziehungen (IfA) herausgegegebene "Zeitschrift für internationale Perspektiven" KULTURAUSTAUSCH widmet ihr jüngstes Doppelheft dem Thema Übersetzung und versammelt unter dem Titel "What? Wie wir fremde Sprachen übersetzen" einschlägige Beiträge von Juri Andruchowytsch, Esther Allen, José Saramago, Raoul Schrott, Abdourahman Waberi, Iain Galbraith, Zhang Yushu, Recai Hallaç u.v.a.
Eine kleine Kostprobe online unter: http://www.ifa.de/pub/kulturaustausch/

Virtuelle Ostseebibliothek - Präsentation online

Vom 5.-7. April wurde in der Landesvertretung Schleswig-Holstein in Berlin im Rahmen der Konferenz "Cultural Diversity, Language and Digital Content" die Virtuelle Ostseebibliothek www.balticsealibrary.info der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Internetbibliothek versammelt Texte in insgesamt 11 Sprachen. Dreh- und Angelpunkt des Projekts bildet die Vermittlung der Literaturen der Ostseeregion durch Übersetzungen der Texte in die anderen Sprachen. Die Übersetzer werden dabei in gleicher Größe und Aufmachung wie die Originalautoren präsentiert. Mittels der Übersetzungen werden Identität und Differenz gleichermaßen gefördert, politisch gesprochen Einheit und Vielfalt. Eine Videoaufzeichnung der Präsentation in Berlin veranschaulicht das Konzept des Projekts und gibt eine Kostprobe der in der Bibliothek versammelten Texte. [mehr]

"Übersetzer im Gespräch" – deutsch/polnisch und polnisch/deutsch

Die Goethe-Institute in Polen bitten monatlich einen Übersetzer "zum Gespräch". In der Reihe antworten Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem Deutschen ins Polnische und aus dem Polnischen ins Deutsche u.a. auf die Fragen "Welche sprachlichen Schwierigkeiten haben Sie beim Übersetzen schon einmal an den Rand der Verzweiflung gebracht?" und "Können Sie vom Übersetzen leben?". Die Antworten von Esther Kinsky, Renate Schmidgall, Jakub Ekier, Andreas Volk, Elżbieta Kalinowska, Tomasz Ososiński , Tomasz Dominiak, Anna Gamroth, Alicja Rosenau, Paulina Schulz, Bernhard Hartmann ... finden Sie unter http://www.goethe.de/ins/pl/lp/kul/dup/ueb/deindex.htm.
Außerdem arbeiten die Goethe-Institute in Polen an der deutsch-polnischen Website Übersetzerwelt mit Informationen, Artikeln und Interviews rund ums Übersetzen in Polen und im deutschsprachigen Raum.

Zum Gedenken an Gisela Perlet

Ein Nachruf auf die am 24. Dezember 2010 verstorbene Übersetzerin aus dem Dänischen, Schwedischen und Norwegischen von Peter Urban-Halle.

Preis der Leipziger Buchmesse 2011 in der Kategorie Übersetzung

Die fünf Nominierten im Porträt:

verfasst von: Rosemarie Tietze, Monika Meffert, Karin von Schweder-Schreiner, Wilhelm Droste, Michaela Meßner.

Aktualisierung 17.3.2011: Barbara Conrad wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2011 in der Kategorie Übersetzung ausgezeichnet. Der VdÜ gratuliert. (Quelle: Buchmesse Leipzig, FB)

Nachwort der Übersetzerin zu dem Roman "Der Allerhöchste" von Maurice Blanchot

Nathalie Mälzer-Semlinger hat zu dem von ihr übersetzten Roman "Der Allerhöchste" von Maurice Blanchot (Matthes & Seitz Berlin 2011) ein die Übersetzung reflektierendes Nachwort verfasst. Es ist vorab zu lesen auf dem Blog des Verlages: http://matthes-seitz-berlin.de/blog/?p=136

ReLü - Ausgabe 11 jetzt online

ReLü, die Rezensionszeitschrift zur Literaturübersetzung hat auch in diesem Jahr ein buntes Bild der Literaturübersetzung zu bieten – mit vielen spannenden Beiträgen und interessanten Buchvorstellungen. Diesmal präsentiert die ReLü-Redaktion unterschiedlichste Facetten des Übersetzens: Artikel über Leser, Filmer, Wortfetischisten und Neurotiker als Übersetzer.
Die neue Ausgabe ist abrufbar unter der bekannten Adresse www.relue-online.de.

Zum Gedenken an Helmut Scheffel

Helga Pfetsch erinnert an den am 17. Juli 2010 verstorbenen großen Kollegen und Sachbuchredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Dort wusste er gelegentlich die Rüge unterzubringen: "Übersetzer unhöflicherweise nicht genannt". [mehr]

Im Gehäuse. Zum Gedenken an Swetlana Geier

Ein Nachruf von Andreas Tretner, Russischübersetzer, Celan-Preisträger und Mitwirkender im Spurwechsel-Filmteam.

Frisch aus der Druckerei: Erstes Heft des deutsch-polnischen Jahrbuchs "OderÜbersetzen"

Soeben ist das erste Heft des deutsch-polnischen Jahrbuchs "OderÜbersetzen" 1 (2010) erschienen. Die Publikation richtet sich nicht nur an deutsche und polnische Literaturübersetzer und Akademiker, sondern spricht ein breiteres, an sprachlichen, literarischen und interkulturellen Fragen interessiertes Publikum an. "OderÜbersetzen" schlägt eine Brücke zwischen Theorie und Praxis der literarischen Übersetzung und stellt die Person des Übersetzers und seine schöpferische Arbeit in den Mittelpunkt. Jedes Heft hat einen Schwerpunkt, das aktuelle den der "Übersetzung als Erfahrung". Die sowohl polnisch- als auch deutschsprachigen Beiträge gliedern sich in die Rubriken Die Kunst des Übersetzens, Übersetzer im Gespräch, Übersetzungsanalysen, Translatorisches Lexikon, Neue Bücher - alte Bücher, Aus dem Karl-Dedecius-Archiv, Aus der Werkstatt, Chronik und Bibliographisches. Das deutsch-polnische Übersetzungsjahrbuch "OderÜbersetzen" entstand 2009 an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) bzw. am Collegium Polonicum in Słubice, wo Karl Dedecius' Briefe und Manuskripte verwahrt werden. Das Projekt ist am Lehrstuhl für Deutsch-Polnische Kultur- und Literaturbeziehungen sowie Gender Studies am Collegium Polonicum angesiedelt und wird von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung gefördert. Das ausführliche Inhaltsverzeichnis des ersten Heftes ist auf der Website des polnischen Verlags FA-Art zu finden (http://tinyurl.com/357oncr). In Deutschland kann die Zeitschrift ab sofort über die Buchhandlung Ulrich von Hutten (im Oderturm) | Logenstr. 8 | 15230 Frankfurt (Oder) | Tel.: 0335-3871712 | Fax: 0335-3871724 | www.hutten-ffo.de | E-Mail: buchhandlung@hutten-ffo.de bezogen werden.

Zum Tod von Inge Leipold (17. August 1946 - 18. August 2010)

Ein Nachruf von Dr. Klaus Stadler, zwischen 1977 und 2008 Wissenschafts- und Sachbuchlektor im Piper Verlag in München.

Magazin "Humboldt" des Goethe-Instituts zu "Kultur der Übersetzung - Übersetzung der Kultur"

Das Goethe-Institut-Magazin "Humboldt" widmet sich in seiner Juli-Ausgabe dem Thema "Kultur
der Übersetzung – Übersetzung der Kultur" mit vielen interessanten Beiträgen, u.a. von Herta
Müller, Roger Willemsen, Marcelo Backes, Berthold Zilly und Zé do Rock. [Hier] können Sie sie lesen!

"Was ist die Kunst des Übersetzens?" - Kurzfilm des Vereins "SO_Übersetzen e. V."

Am Rande eines Übersetzungssymposions zum Thema "Literatur finden, übersetzen und verbreiten", das vom 4. bis zum 8. November 2009 in Zagreb stattfand und von dem Verein "SO_Übersetzen e. V." organisiert wurde, haben Übersetzerinnen und Übersetzer aus und in südosteuropäische Sprachen einen kleinen, feinen und facettenreichen Film zur "Kunst des Übersetzens" gemacht und auf YouTube online gestellt. Sehen Sie selbst, welchen Zugang verschiedene Kollegen zur Übersetzungskunst finden und wie vielfältig sie ihre Arbeit darstellen und erleben: www.youtube.com/watch?v=OKikFUcoEww.

ReLÜ (Rezensionszeitschrift für Literaturübersetzungen) feiert Geburtstag

Vor fünf Jahren als studentisches Projekt des Diplomstudiengangs Literaturübersetzen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entstanden, ist ReLÜ mittlerweile eine in der ganzen Branche angesehene Internetpräsenz, die sich der Beurteilung deutschsprachiger Übersetzungen in Kenntnis der Originaltexte widmet, d.h. die Stimmigkeit der Übersetzungen als eigenständiger Texte in den Blick nimmt. Neuerdings bespricht ReLÜ neben Buchrezensionen übersetzter Literatur auch wissenschaftliche Werke zum Übersetzen und bietet mit der Rubrik „Übers Übersetzen“ Interviews, Essays oder Werkstattberichte zum Thema der Übersetzung. Die Geburtstagsausgabe No. 10 erteilt hier schwerpunktmäßig den Übersetzern selbst das Wort. Besuchen Sie ReLÜ und freuen Sie sich an engagiert und fundiert praktizierter Übersetzungskritik: relue-online.de/neu.

Isabel Bogdans Kolumnen zum Übersetzen

Zwischen März und Juni 2010 verfasste die in Hamburg lebende Literaturübersetzerin Isabel Bogdan insgesamt acht Übersetzungskolumnen, die zuerst unter dem Titel "Mit anderen Worten" im online-Feuilleton des TITEL-Magazins erschienen sind. Dort sind sie inzwischen leider nicht mehr online, doch können sie ab sofort auf isabelbogdan.de/kolumne nachgelesen werden.
"Es ist eine sehr unterschätzte Kunst: das Übersetzen. Oft lesen wir ein gutes Buch und freuen uns über die Sprache des Autors, selten wird uns bewusst, dass ein geschickter Vermittler die Strippen zieht, dass ein talentiertes Medium mit seinem ganzen Kopf- und Persönlichkeitseinsatz aus einem Original ein neues Original schafft. Weil das nicht deutlich genug gesagt werden kann", erinnert uns Isabel Bogdan immer wieder daran, "beiläufig oder auch hartnäckig", und immer meinungsstark und unterhaltsam.

"Übersetzen ist eine darstellende Kunst" (08.03.2010)
"Was wir übersetzen: Wörter, Sätze, Texte" (22.03.2010)
"Was Bücher mit Übersetzern machen" (12.04.2010)
"Unsichtbar" (26.04.2010)
"Lotterleben" (10.05.2010)
"Das Böse" (31.05.2010)
"Der Übersetzer. Im Jardin des Traducteurs" (14.06.2010)
"Wolfenbüttel" (21.06.2010)

Erster Band "Technisches Wörterbuch für die Arabische Welt" online

Ab sofort steht im Internet kostenlos der erste Band des "Technischen Wörterbuchs für die Arabische Welt" zur Verfügung. Das neue viersprachige technische Wörterbuch ist ein längerfristig und auf mehrere Bände angelegtes Projekt, das im Rahmen eines durch das BMZ beauftragten Regionalvorhabens durch die GTZ in enger Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut betreut wird. Der erste Band beschäftigt sich mit dem Thema Kraftfahrzeugtechnologie und umfasst rund 4500 Begriffe aus dem Bereich der Kfz-Technik in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch und Französisch. Illustrationen und Begriffserläuterungen in arabischer Sprache erhöhen den Nutzwert noch zusätzlich. Ein interaktives Forum bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Nutzern über den Inhalt auszutauschen und gegebenenfalls auch Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge einzubringen. In wenigen Monaten soll der zweite Band zum Bereich „Wasser“ folgen. Weitere Themen sind in Planung: www.arabterm.org.

Passagen 1/2010 - aktuelles Magazin der Stiftung PRO HELVETIA mit Schwerpunkt Übersetzen

"Die Redewender. Zur Kunst des Übersetzens" - unter dieser Überschrift gibt die aktuelle Ausgabe des Kulturmagazins Passagen der Stiftung PRO HELVETIA Einblicke in die vielen Facetten des sprachlichen Kulturtransfers: Höllisch und zugleich großartig ist für den Japaner Fuminari Niimoto die Übersetzungsarbeit an Robert Walsers Texten. Spielerisch vergnügt arbeitet dagegen der rumänisch-stämmige Autor Eugène an seiner Karriere als "Bilinguist" in der vielsprachigen Schweiz. Außerdem geht es um die Schwierigkeit, Kinderbuchillustrationen und Theaterproduktionen zu übersetzen, oder um die ökonomischen und politischen Kräfte, die am Übersetzungsmarkt spielen. Das ganze Heft Passagen Nr. 52 mit diesen und noch mehr Beiträgen können Sie hier als PDF-Datei (2 MB) herunterladen.

Rede anlässlich der Verleihung des Bremer Albatros-Preises 2009 an David Grossman und Anne Birkenhauer

Am 25. April 2010 wurde im Bremer Rathaus dem israelischen Autor David Grossman für seinen Roman "Eine Frau flieht vor einer Nachricht" und dessen deutscher Übersetzerin Anne Birkenhauer der Albatros-Preis 2009 verliehen. In seiner Laudatio lässt uns Helmut Frielinghaus an seiner Lektüre des preisgekrönten Romans in deutscher Übersetzung teilhaben und würdigt damit Autor wie Übersetzerin gleichermaßen [PDF].

Kulturreport Fortschritt Europa des Instituts für Auslandsbeziehungen (IfA)

33 Autoren aus 18 Ländern wie Ulrike Draesner, Slavenka Drakulić, Umberto Eco, Glenn Patterson, Dubravka Ugrešić u.v.a.m. beschäftigen sich in der Ausgabe 3/2010 des Kulturreports mit der Literatur in Europa und dem europäischen Buchmarkt. Sie schreiben über die Liebe zum Buch, untersuchen das Leseverhalten in Europa, diskutieren die Zukunft des gedruckten Wortes und gehen der Frage nach, ob es eine "europäische Literatur" gibt. In etlichen der Beiträge, etwa in "Warum ich trotzdem übersetze" von Holger Fock oder "To be translated or not to be" von Gabriella Gönczy, geht es auch direkt um das Thema der Literaturübersetzung. Der lesenswerte Kulturreport ist in fünf Sprachen erschienen und kann auf der Website des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. kostenlos als PDF heruntergeladen werden.

"Translation in Practice: A Symposium"

Im Februar 2008 versammelten sich im British Council in London englische und amerikanische Literaturübersetzer und Lektoren, um über "best practices" der literarischen Übersetzung ins Englische zu diskutieren. Dabei wurde kein Aspekt der Frage, wie man gemeinsam zu guten Übersetzungen gelangt, ausgespart, auch nicht das Thema der Honorierung der Arbeit. Das Ergebnis des Symposiums liegt seit April 2009 in Buchform vor. Der gemeinsame Leitfaden für Lektoren und Literaturübersetzer, der auch über den englischen Sprachraum hinaus bedenkenswerte Ideen zur Kooperation und Rollenverteilung zwischen den beiden Berufsgruppen enthält, kann seit kurzem auch frei als PDF im Netz heruntergeladen werden. Infos und Link zum PDF bei Dalkey Archive Press.

Christian Hansen zum Übersetzen von Roberto Bolaños "2666"

Im September 2009 hat Christian Hansen sich auf dem von Marvin Kleinemeier betriebenen Blog www.wilde-leser.de, das ganz der Lektüre des Werks des aus Chile stammenden und 2003 in Barcelona verstorbenen Bolaño gewidmet ist, mehrfach zu seiner Übersetzung des epochalen Romans "2666" geäußert. Erst kürzlich wurde er mit dieser Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2010 nominiert. In seinen kurzen Blog-Feuilletons plaudert Christian Hansen so interessant und lehrreich "aus dem Nähkästchen" des Übersetzers, dass wir Sie an dieser Stelle gern noch einmal dazu einladen möchten, die entsprechenden Seiten auf www.wilde-leser.de nachzulesen. Die Feuilletons in der zeitlichen Folge ihres Erscheinens:
"Lang kurz lang" http://www.wilde-leser.de/?p=458
"Faulfleischprosa" http://www.wilde-leser.de/?p=469
"Syntax, nicht Worte" http://www.wilde-leser.de/?p=494
"Sprachgewässer" http://www.wilde-leser.de/?p=523

Vera Bischitzkys Werkstattbericht zur Neuübersetzung der "Toten Seelen"

Für ihre Neuübersetzung von Gogols Roman "Tote Seelen" begab Vera Bischitzky sich vor geraumer Zeit auf eine "weite, beschwerliche gedankliche Reise an der Seite von Pawel Iwanowitsch Tschitschikow". Am Ziel dieser Reise an der Seite der Hauptfigur des 1842 im Original erschienenen Gogolschen Romans stand dessen siebzehnte deutsche Übersetzung, die der Verlag Artemis und Winkler 2009 herausbrachte. Als einen Beitrag zum Thema der Neuübersetzung von Klassikern der Weltliteratur können Sie Vera Bischitzkys ausführlichen Werkstattbericht, veröffentlicht auf der Seite des Verlags, nachlesen.

Reden zur Verleihung des Münchner Übersetzerpreises 2009 an Rudolf Hermstein

Am 16. Juni 2009 erhielt Rudolf Hermstein den Übersetzerpreis der Landeshauptstadt München. Wir freuen uns sehr, die Laudatio [PDF], die Helmut Frielinghaus auf unseren hochgeschätzten Kollegen hielt, sowie dessen Dankesrede [PDF] hier dokumentieren zu dürfen.

Aktueller Newsletter der FIT "Translatio" 2010, Nr. 1

Auf der Homepage der FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) kann der aktuelle Newsletter des internationalen Übersetzerverbandes heruntergeladen werden. Der zweisprachige (englisch- und französischsprachige) Newsletter enthält auf 20 Seiten Informationen und Artikel zu Schwerpunkten der internationalen Arbeit des Verbandes. [mehr] (PDF)

Weltempfänger 6/2010

Ganz frisch: Die sechste und aktuelle litprom-Bestenliste mit den 7 besten Büchern in deutscher Übersetzung von Autorinnen und Autoren aus Afrika, Asien und Lateinamerika. [mehr]

Preis der Leipziger Buchmesse 2010 in der Kategorie Übersetzung

Aktualisierung 18.3.2010: Glückwunsch an Ulrich Blumenbach, der mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2010 in der Kategorie Übersetzung ausgezeichnet wurde.

Die fünf Nominierten im Porträt:

verfasst von: Miriam Mandelkow, Luis Ruby, Uli Aumüller, Burkhart Kroeber, Christa Schuenke.

Shortlist des Coburger Rückert-Preises 2010 veröffentlicht

Am 31. Januar 2010, dem 144. Todestag Friedrich Rückerts, wurden in Coburg die Nominierungen für den Preis bekannt gegeben, den die fränkische Stadt dem Dichter, Orientalisten und Übersetzer gewidmet hat und den sie im Rahmen eines Festakts am 16. Mai, Rückerts 222. Geburtstag, in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal vergibt. Auf der Shortlist stehen die zeitgenössischen iranischen Lyriker Mohammad-Resâ Schafi’i-Kadkani und Essmâ’il Cho’i sowie die Erzählerin Moniru Ravanipur und der Romancier Mandanipur. Lesen Sie eine Würdigung des Preises und ausführliche Porträts der diesjährigen Nominierten unter besonderer Berücksichtigung der übersetzerischen Vermittlung ihrer Werke in einem Artikel von Kurt Scharf, der von 1973 bis 1979 am Goethe-Institut in Teheran tätig war, daneben selbst Gedichte aus dem Persischen übersetzt und verschiedene Anthologien zur persischen Lyrik herausgegeben hat: Neue "Östliche Rosen" aus Coburg.

"Urheberrecht im Alltag" von irights.info

Das geballte Wissen der iRights.info-Website zum Urheberrecht in der digitalen Welt gibt es nun auch als Buch. Die Redaktionsmitglieder haben die wichtigsten Texte aktualisiert und für die Buchausgabe bearbeitet. Das 385 Seiten starke Werk trägt den Titel "Urheberrecht im Alltag" und wurde in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für Politische Bildung herausgegeben.

Valie Djordjevic, Robert A. Gehring, Volker Grassmuck, Till Kreitzer, Matthias Spielkamp (Hg.): Urheberrecht im Alltag. Kopieren, bearbeiten, selber machen, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, 2008.

Das 385 Seiten starke Buch kann für eine Bereitstellungspauschale von 2.- Euro direkt bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt werden. Gratis-PDF-Version (14,4 MB) unter irights.info.

Fünf österreichische Berufsverbände für Übersetzer und Dolmetscher betreiben neue Internetplattform translationsplattform.at

Pünktlich zum Internationalen Übersetzertag 2009 lancierte ein Zusammenschluss von fünf österreichischen Berufsverbänden für Übersetzer und Dolmetscher, darunter auch die Übersetzergemeinschaft – Interessengemeinschaft von Übersetzerinnen und Übersetzern literarischer und wissenschaftlicher Werke, unser direkter Schwesterverband in Österreich, ihre gemeinsame Plattform translationsplattform.at. Die Website informiert über alle vertretenen Verbände und erklärt, wo welche Übersetzungsprofis gefunden werden können. Die Plattform wird laufend um Wissenswertes rund um diesen vielfältigen Beruf erweitert. „Wir verstehen uns als umfassende Informationsquelle für Menschen, die sich über unseren Beruf informieren möchten oder professionelle Dienstleistungen im Bereich Dolmetschen und Übersetzen suchen“, so Mag. Eva Holzmair-Ronge (UNIVERSITAS Austria), die Initiatorin des Projekts. [mehr]

Ein Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung

Auf der Literaturseite des Feuilletons der SZ vom 27. Oktober 2009 las man am Ende einer Besprechung von Lew Tolstois Roman „Anna Karenina“, den Rosemarie Tietze neu übersetzt hat, die erstaunliche Behauptung: „Vor dem Gewicht einer solchen Zeitanalyse spielt die Qualität einer Übersetzung kaum eine Rolle.“ Die Rezensentin Hannelore Schlaffer, emeritierte Literaturprofessorin an der Universität München, meint offenbar, je größer und bedeutender ein literarisches Werk ist, desto weniger komme es auf die Sprache an. Dazu haben Burkhart Kroeber und Studierende des Aufbaustudiengangs Literarisches Übersetzen der LMU München (wo Kroeber z.Zt. ein Seminar leitet) einen Leserbrief verfaßt, den abzudrucken, auch in gekürzter Form, die Zeitung bislang nicht für nötig hielt. Lesen Sie hier [die ungekürzte Fassung des Leserbriefes].

CEATL: Fürsprache für den in der Türkei inhaftierten Übersetzerkollegen Tonguç Ok

CEATL-Präsident Martin de Haan hat sich am 4.10.2009 mit gleichlautendem Schreiben an das türkische Justizministerium, das Referat Vollzug beim Justizministerium der Türkei und an den Direktor der Haftanstalt in Kandira/Kocaeli gewandt, um den dort inhaftierten kurdischsprachigen Literaturübersetzer Tonguç Ok in seinem Anliegen zu unterstützen, ungehindert Zugang zu fremdsprachiger Literatur zu erhalten und seinen Beruf auch im Gefängnis ausüben zu können. Im Brief des CEATL heißt es u.a.: "Similarly, we hope that translations made by prisoners from  Turkish into other languages can be sent to publishers, newspapers  and magazines out-side the prison walls, unimpeded, either financially or otherwise." Der gesamte Brief ist nachzulesen unter http://www.ceatl.eu/docs/Letter_Tonguc_Ok_051009.pdf

Goldene Ehrenmedaille der Stadt Zürich an Fritz Senn

In Anerkennung seines kulturellen Lebenswerks, namentlich für seine einzigartige literarische Vermittlungstätigkeit, ist Fritz Senn vom Zürcher Regierungsrat mit der Goldenen Ehrenmedaille ausgezeichnet worden. Der in Zürich wohnhafte 81-jährige Senn hat sich zeitlebens mit dem irischen Schriftsteller James Joyce befasst. 1967 rief er die seither regelmässig stattfindenden James Joyce Symposien ins Leben. Seit 1985, dem Jahr der Gründung der Zürcher James Joyce Stiftung, steht Senn ihr als Direktor vor. Dank seiner Qualifikation als überragender Joyce-Experte und seiner ansteckenden Begeisterung sei diese Institution eine weltweit anerkannte, einzigartige Arbeits- und Begegnungsstätte geworden, heißt es in einem Communiqué des Zürcher Regierungsrats. Es sei Senns besonderes Verdienst, Joyces Werk aus der Enge akademischer Stuben befreit und einem breiteren Publikum nahegebracht zu haben. Wir gratulieren Fritz Senn sehr herzlich zu dieser Ehrung! Als Übersetzer danken wir ihm darüber hinaus für ein weiteres besonderes Verdienst: sein seit Jahren währendes Engagement für das Übersetzen und für uns Übersetzer. Fritz Senn als unser Anreger, Mentor, Wegbegleiter - dazu einige Gedanken von Ulrich Blumenbach nebst fotografischen Belegen. [mehr]

Französische Staatsauszeichnung für Elisabeth Edl

Die in München lebende Romanistin und Übersetzerin Elisabeth Edl, die im Mai 2009 zum ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt wurde, ist soeben vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres ernannt worden. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Republik Frankreich „Persönlichkeiten, die sich auf außergewöhnliche Weise im künstlerischen bzw. literarischen Bereich oder durch ihren Beitrag zur Stärkung der Ausstrahlungskraft der Kultur in Frankreich sowie weltweit verdient gemacht haben.“ Die als Übersetzerin und Herausgeberin französischer Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts bereits mehrfach (u.a. mit dem Paul Celan-Preis, dem Petrarca-Preis, dem Hieronymus-Ring des VdÜ, dem Johann Heinrich Voß-Preis und dem Österreichischen Staatspreis) ausgezeichnete Elisabeth Edl zählt u.a. Stendhal, Gustave Flaubert, Julien Green, Patrick Modiano und Philippe Jaccottet zu ihren Autoren. Der VdÜ gratuliert der Viel- und Neugeehrten aufs herzlichste!

China im Kopf - China in der Literatur - China als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse

Zur Einstimmung auf den diesjährigen Ehrengast der Frankfurter Buchmesse China hat die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika e. V. auf ihrer Website www.litprom.de ein "China Spezial" eingerichtet. Angefangen vom Online-Katalog "Quellen", in dem alle in deutscher Übersetzung lieferbaren Titel aufgelistet sind über Rezensionen in den "LiteraturNachrichten" bis zu Veranstaltungen finden alle Interessierten jede Menge Wissenswertes.

Veranstaltungshinweise zum Buchmessenschwerpunkt China

In der Öffentlichkeit wird Chinas Rolle als Ehrengast der Messe teils kontrovers diskutiert. Aus gegebenem Anlass haben wir eine Übersicht über einschlägige Veranstaltungen zusammengestellt, die freilich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt [mehr]

Zum Tod von Angela Praesent (gest. am 20. Juni 2009)

Stimmen aus dem Verband: Nachrufe von Thomas Gunkel und Sabine Hedinger. [mehr]

Weltlesebühne online

Die Weltlesebühne hat seit kurzem ihre eigene Website, aufrufbar unter weltlesebuehne.de. [mehr]

Französische Staatsauszeichnung für Waltraud Schwarze

Waltraud Schwarze ist vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum "Chevalier dans l'Ordre des Arts et des Lettres" ernannt worden. Der Orden für Kunst und Literatur der Republik Frankreich wird an Personen verliehen, die sich durch ihr Schaffen im künstlerischen oder literarischen Bereich ausgezeichnet und sich um die Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt verdient gemacht haben. Die studierte Romanistin und Bibliothekswissenschaftlerin Waltraud Schwarze, die über 30 Jahre im Aufbau Verlag die Literatur aus den romanischen Sprachen betreute, lebt als Übersetzerin und freie Lektorin in Berlin. Wir gratulieren!

Zweisprachiges Poesiejahrbuch Nord-Süd-Passage erscheint ab sofort im Internet

Die französisch-deutsche Revue dokumentiert die Arbeit der Poesie- und Übersetzungsprojekte von Passage&Co.. Die an zehn gedruckte Jahrgänge sich anschließende erste Online-Ausgabe Nord-Süd-Passage 11/2008 versammelt Texte und Nachdichtungen, die im Laufe des Jahres 2008 bei den von Passage & Co. initiierten deutsch-französischen Autorentreffen in Romainmôtier (CH), Hamburg (D) und Marseille (F) entstanden sind. Sie lässt sich gratis als pdf-Datei aus dem Netz herunterladen. [mehr]

"Wer die Welt lesen will, muss sie verstehen.
Wir arbeiten daran": Überarbeitete Fassung


Die VdÜ-Broschüre, die bereits in ihrer ersten Version die prosaischen und poetischen Seiten des Literaturübersetzens beleuchtet und einen informativen Beitrag zur Diskussion um eine Verbesserung der desolaten Einkommenssituation von Übersetzern geliefert hat, liegt jetzt in einer aktualisierten, überarbeiteten Fassung vor. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden. Für Veranstaltungen u.ä. können Sie die
Broschüre auch in gedruckter Form anfordern bei martina.kempter@literaturuebersetzer.de.

Für einen Kontinent der Übersetzungen - Ein gemeinsamer Aufruf europäischer Intellektueller
 
Am 20. und 21. November beriet die Europäische Union über eine Initiative zugunsten der Übersetzung. Dazu erschien in verschiedenen europäischen Zeitungen folgender Appell [PDF].

Der VdÜ gehört inzwischen ebenfalls zu den Unterzeichnern. Auf der Website www.plus-dune-langue.eu haben auch einzelne Mitglieder die Möglichkeit, den Aufruf zu unterschreiben.

Preis der Leipziger Buchmesse 2009 in der Kategorie Übersetzen

Die fünf Nominierten im Portrait:

verfasst von: Richard Barth, Stefanie Jacobs, Alice Jakubeit, Silke Kleemann und Elke Link

Aktualisierung: Am 12. März 2009 wurde Eike Schönfeld mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung ausgezeichnet.

Bundesverdienstkreuz an Helga Pfetsch

Am 11. Februar 2009 wurde Helga Pfetsch in Heidelberg der Bundesverdienstorden verliehen. Wir gratulieren von Herzen! Eine Laudatio von Hinrich Schmidt-Henkel.

Matthias Jendis ist tot

Am 22. Januar 2009 ist in Göttingen überraschend unser Kollege Matthias Jendis gestorben. Ein Nachruf von Christa Schuenke.

Zwei Nachrufe auf Doris Kilias

Von Larissa Bender und Petra Dünges.

Zum Tode von Carl Koß

Ein Nachruf auf unseren 2008 verstorbenen Kollegen von Monika Carbe.

Kampf um eine angemessene Vergütung

Peter Klöss berichtet in der MDÜ 5/2008 über aktuelle Herausforderungen für Literaturübersetzer. [mehr]

Übersetzen literarischer und wissenschaftlicher Werke - Die Kunst der Nachdichtung

Die aktuelle Ausgabe der MDÜ, der vom Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) herausgegebenen Fachzeitschrift, widmet sich dem Thema der Übersetzung literarischer und wissenschaftlicher Werke. Näheres unter www.bdue.de, wo die Zeitschrift auch direkt bestellt werden kann.

Drei Bundesverdienstkreuze für Übersetzer

Gleich drei unserer Kollegen wurden in diesen Tagen mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: Ragni Maria Gschwend, Helmut Frielinghaus und Klaus-Jürgen Liedtke. Allen dreien gratuliert der VdÜ von ganzem Herzen! Ausführliche Portraits der Geehrten hier: Ragni Maria Gschwend, Helmut Frielinghaus und Klaus-Jürgen Liedtke.

Zum Tode von Renate Chotjewitz Häfner

Der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in Hessen trauert um seine stellvertretende Vorsitzende Renate Chotjewitz Häfner. Die Autorin, Übersetzerin und Publizistin ist am Montag, den 24.11.2008, im Alter von 71 Jahren in Frankfurt am Main verstorben. [Pressemeldung, PDF]

Engagement für den zweiten Autor

Seit mehr als fünf Jahrzehnten setzt sich der Verband deutschsprachiger Übersetzer für die Interessen seiner Berufsgruppe ein. Er ist seit 2002 Mitglied im Arbeitskreis für Jugendliteratur. Ein Artikel von Nicola Bardola, mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift JuLit - Fachzeitschrift zur Kinder- und Jugendliteratur. [mehr]

Ursula Brackmann zum 80. Geburtstag

Im Oktober 2008 feierte Ursula Brackmann (Foto) in Stuttgart ihren 80. Geburtstag.
Zwei Gratulationen von Otto Bayer und Susanne Höbel.

"Übersetzen" mit neuer Redaktion und im neuen Gewand

Voraussichtlich im Juli erscheint das erste Heft unserer Zeitschrift "Übersetzen" mit neuer Redaktion und im neuen Gewand. Kathrin Razum hat nach zehn Jahren verdienstvoller Redaktionsarbeit den Stab an Sabine Baumann in Frankfurt am Main weitergereicht. Die Rubrik "Rezensionen" wird künftig von Anke Burger betreut. [mehr]

Elke Wehr gestorben

Am 27. Juni 2008 ist unsere Kollegin Elke Wehr im Alter von 62 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Preis der Leipziger Buchmesse 2008 in der Kategorie Übersetzung

Porträts der Nominierten (von Tanja Handels und Elke Link)

Aktualisierung: Am 13. März 2008 wurde Fritz Vogelgsang mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung ausgezeichnet.

Neuübersetzen – warum und wie? Eine Erwiderung, nicht nur auf Felix Philipp Ingold

Von Christa Schuenke

Unter der Überschrift „Jede Neuübersetzung ist eine Nachübersetzung“ beantwortet Felix Philipp Ingold sich selbst und den Lesern der NZZ die interessante Frage, wie literarische Übersetzer mit der Arbeit ihrer Vorgänger umgehen könnten. Man darf wohl annehmen, dass diese Frage den Lesern der NZZ schon lange auf den Nägeln brennt, und die literarischen Übersetzer als unmittelbar Betroffene haben natürlich geradezu nach Antworten gedürstet. [mehr]

Homer und der Panzergeneral

„Mitunter fühlte man sich unter den Übersetzern in Dallas an die Familiarität belächelter Subkulturen wie die von Modelleisenbahn-Freaks, Gamern oder des Science-Fiction-Fandoms erinnert. Doch während dort der Preis dieser Nestwärme eine nicht selten erstickende Weltfremdheit ist, verhält es sich bei der Wagenburgmentalität der amerikanischen Literaturübersetzer gerade andersherum: Gerade ihre Weltläufigkeit macht sie zu Sonderlingen, leben sie doch in einer Gesellschaft, in der 53 Prozent aller Erwachsenen einer Erhebung des National Endowment for the Arts zufolge im letzten Jahr kein belletristisches Buch in die Hand genommen haben, geschweige denn ein übersetztes.“

Denis Scheck berichtet von der 30. Jahrestagung der American Literary Translators Association (ALTA) in Dallas. [mehr]

Nachruf auf Hans Wollschläger

von Ulrich Blumenbach [mehr]

Beiträge "Lost in translation - Der Einfluss von Übersetzungen auf die deutsche Sprache"

Die Beiträge des Symposiums "Lost in translation - Der Einfluss von Übersetzungen auf die deutsche Sprache", das auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse stattgefunden hat und vom VdÜ konzipiert und
gemeinsam mit der Deutschen Literaturkonferenz organisiert wurde, sind da. Nachzulesen hier.

Nachruf: Ray-Güde Mertin (gest. am 13. Januar 2007)

von Bärbel Flad  [mehr]

Nachruf: Hildegard Grosche (gest. am 25. Dezember 2006)

von Lerke von Saalfeld  [mehr]

Übersetzer sind die Autoren der Weltliteratur

Ist der Übersetzer ein Autor? Das Urheberrecht noch einmal bekräftigt im Urhebervertragsrecht von 2002 -, indem es Übersetzer zu den Werkschöpfern und damit Urhebern zählt. Warum das so ist, erläutern Holger Fock, Burkhart Kroeber und Christa Schuenke aus verschiedenen Perspektiven und geben damit Einblick in ihre Arbeit.

Weitere Essays "Übers Übersetzen" finden Sie auch auf der Website von Josef Winiger.
Und auch der Unionsverlag findet: "Ohne Übersetzer keine Weltliteratur".