Übersetzervergütung - Archiv

Pressemitteilung vom 9. Juni 2011

Trickserein statt Recht. Übersetzerverband VdÜ: Zynische Vertragspraxis der Verlage. [mehr] (PDF)

Vergütungsstreit vor dem Bundesgerichtshof

Ohne uns würde es keine Weltliteratur geben – jedenfalls nicht auf Deutsch. Aber wenn wir angemessen bezahlt werden wollen, müssen wir bis vor den Bundesgerichtshof ziehen. Am 18. Juni hat der BGH über fünf Klagen von Übersetzern gegen die Verlagsgruppe Random House verhandelt. Die Urteilsverkündung ist auf den 7. Oktober angesetzt worden, mit einer Urteilsbegründung ist in den darauf folgenden fünf Monaten zu rechnen. Sie finden hier eine Sonderseite, die über die Vorgeschichte informiert und aktuelle Hinweise enthält.

Kampf um eine angemessene Vergütung

Peter Klöss berichtet in der MDÜ 5/2008 über aktuelle Herausforderungen für Literaturübersetzer. [mehr]

Pressemitteilung 14. Oktober 2008

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vergütungsregel: Der VdÜ sucht weiterhin das Gespräch mit den Verlagen. [mehr] (PDF)

Pressemitteilung 22. September 2008

VdÜ-Mitgliederversammlung lehnt Vergütungsvorschlag ab. Neuer Vorstand des Übersetzerverbands gewählt. [mehr] (PDF)

Übersetzergewerkschaft und Publikumsverlage verständigen sich auf mögliche Vergütungsregel für literarische Übersetzungen

Nach sechsjährigen Auseinandersetzungen haben sich die Bundessparte Übersetzer in der Gewerkschaft ver.di / VdÜ und namhafte deutsche Publikumsverlage auf eine Vergütungsregel für literarische Übersetzungen verständigt. Über das Verhandlungsergebnis wird eine Mitgliederversammlung der Übersetzer am 20.09. ihr Votum abgeben, bevor die Vergütungsregel in Kraft treten kann [Pressemeldung, PDF].
Wer vergleichen möchte, was das darin enthaltene Vergütungsmodell gegenüber den bisherigen Vertragskonditionen sowie den Regelungen in den OLG-Urteilen des 6. und 29. Senats bringt, kann dies mit unserem Honorarrechner gemeinsame Vergütungsregel tun.

Mögliche Vergütungsregel: Neuer Honorarrechner

Wer vergleichen möchte, was das Vergütungsmodell der vorgeschlagenen gemeinsamen Vergütungsregel für Literaturübersetzer gegenüber den bisherigen Vertragskonditionen sowie den Regelungen in den OLG-Urteilen des 6. und 29. Senats bringt, kann dies mit unserem Honorarrechner gemeinsame Vergütungsregel tun.

Bericht der Enquetekommission „Kultur in Deutschland“ liegt vor

Der mehr als 500-seitige Bericht der Enquetekommission wurde am Donnerstag, dem 13.12.07, im Bundestag beraten: „Wir mussten feststellen“, so Siegmund Ehrmann (SPD), „dass unser Anspruch, den Urhebern eine angemessene Vergütung zukommen zu lassen, in weiten Feldern nicht Wirklichkeit ist.“ [mehr]

Honorarrechner

Random House bietet in seinen Übersetzungsverträgen seit kurzem die Wahlmöglichkeit zwischen zwei unbefriedigenden Beteiligungsmodellen an. Unser Honorarrechner hilft bei der Entscheidung. [mehr]

Mediation legt Denkpause ein

Vorerst keine gemeinsame Vergütungsregel - Verleger und Übersetzer trennten sich ohne Ergebnis. [mehr]

Grußwort von Herta Däubler-Gmelin, MdB (und ehemalige Justizministerin)

Anlässlich des Aktionstags auf der Leipziger Buchmesse und des vom VdÜ veranstalteten Podiumsgesprächs "5 Jahre Urhebervertragsrecht - noch immer keine angemessene Vergütung für Literaturübersetzer in Sicht?" schickte uns Herta Däubler-Gmelin, die maßgeblich an der Erarbeitung und Verabschiedung des Urhebervertragsrechts beteiligt war, ein Grußwort.  [mehr]

Aktionstag Leipziger Buchmesse

Schöpferkraft braucht Nahrung: Aktionstag auf der Leipziger Buchmesse am 23. März 2007 [mehr]

Dossier zum sogenannten "neuen Übersetzerstreit"

Seit Anfang Februar debattieren die deutschsprachigen Feuilletons über den sogenannten "neuen Übersetzerstreit", in dessen Mittelpunkt die seit Jahren andauernde Uneinigkeit zwischen Literaturübersetzern und Verlagen über die angemessene Honorierung der übersetzerischen Arbeit steht.
Wir dokumentieren Debattenbeiträge und Reaktionen.

Modell der AG Publikumsverlage: "Dokumentierte Verachtung literarischer Übersetzer"

Stellungnahme von Rechtsanwalt Peter Beisler.

Vergleich: Was bringt welches Modell?

Am 14.12.06 hat das OLG München als erste Revisionsinstanz geurteilt, was in dem ihr vorliegenden Fall als angemessene Vergütung gelten soll. Und am 18.1.07 hat die AG Publikumsverlage des Börsenvereins in München ein eigenes Vergütungsmodell vorgelegt (s. dazu "Berliner Erklärung der Literaturübersetzer" pdf). Wer vergleichen möchte, was welches Modell im Vergleich zu den bisherigen Vertragskonditionen bringt, findet hier unseren Honorarrechner.

Pressemitteilung 29.01.2007:
Berliner Erklärung der Literaturübersetzer

Auf ihrer jährlich stattfindenden Versammlung haben die Mitglieder des VdÜ/Bundessparte Übersetzer in ver.di das jüngst auf der Tagung der AG Publikumsverlage lancierte "Münchner Modell", mit dem die Verlage die
Frage der Übersetzervergütung im Alleingang zu regeln versuchen, einstimmig abgelehnt. Die Ablehung wurde formuliert in der "Berliner Erklärung der Literaturübersetzerpdf.

Initiative Urherberrecht

Die Initiative Urherberrecht, ein Zusammenschluss von Künstlerverbänden und Gewerkschaften, hat ab sofort eine eigene Homepage: www.urheber.info. Die Initiative bemüht sich derzeit insbesondere um notwendige Änderungen am Zweiten Gesetz zur Regelung des Urheberrechts, kurz "2. Korb" genannt. Näheres und Materialien unter: http://www.urheber.info/korb2.html

Honorar-Umfrage

Eine neue Honorar-Umfrage, basierend auf Verträgen zwischen 2002 und 2004, wurde erstellt und ausgewertet [mehr]

Bundespräsident Johannes Rau würdigt Arbeit der Übersetzer

Auszug aus seiner Rede zur Eröffnung des Kongresses der Internationalen Verleger Union in Berlin am 21.6.2004  [mehr]

Debatte um Übersetzerhonorare

Verdienen Übersetzer wie Studienräte? Die VdÜ-Vorsitzende Gerlinde Schermer-Rauwolf antwortet auf Zeitungsäußerungen von Hanser-Verleger Michael Krüger  [mehr]

Urhebervertragsrecht: Weitere Gerichtsurteile zur angemessenen Übersetzervergütung

Bericht der VdÜ-Vorsitzenden Gerlinde Schermer-Rauwolf  [mehr]

Gutachten des Münchener Instituts für Medienforschung und Urbanistik

In seinem Gutachten hat das Münchener Institut für Medienforschung und Urbanistik (IMU) die nach wie vor verheerende Honorarsituation der Literaturübersetzer untersucht und eindringlich die Notwendigkeit einer raschen Umsetzung des Urhebervertragsrechts belegt.

Das IMU-Gutachten als PDF-Datei zum Herunterladen  [mehr]  auch als Kurzversion (3 S.)

Urhebervertragsrecht "In die Diskussion einschalten"

Herta Däubler-Gmelin, die als Bundesjustizministerin das Urhebervertragsrecht auf den Weg gebracht hat, ruft die Urheber auf, sich gegen den Abbau ihrer Rechte im so genannten "2. Korb" zur Wehr zusetzen  [mehr]

Urhebervertragsrecht "Kalte Enteignung"

ver.di-Justiziar Wolfgang Schimmel über die Pläne der Bundesregierung zur Verschlechterung des Urheberrechts  [mehr]

Urheberrecht

Ein Korb voll böser Überraschungen  [mehr]

Reform des Urheberrechts

Referentenentwurf zum Urheberrechtsgesetz - Justizministerium plant gravierende Einschnitte im Urheberschutz  [mehr]

Resolution

Literaturübersetzer gegen Abbau von Urheberrechten - Resolution zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April 2005  [mehr]

Appell der Literaturübersetzer an die Schriftsteller in aller Welt

Die FIT-Erklärung: Unterschriften unserer Autoren für faire Übersetzungsverträge  [mehr] Presseerklärung vom 21.6.2004

Bundesgerichtshof stärkt Übersetzer – Bundesgerichtshof entscheidet im Streit zwischen Piper-Verlag und Übersetzerin Karin Krieger  [mehr]

Urheberrechtsprozesse -Bundesgerichtshofurteil (29.4.2004)

BGH weist Nichtzulassungsbeschwerde von Droemer im Fall Peter Mayle/"Hotel Pastis" zurück  [mehr]

Schlichtung eingeleitet

Stellungnahme zum Scheitern der Verhandlungen über Vergütungsregeln  [mehr]

Urhebernennung im Netz

Urheber haben ein Recht auf Namensnennung. Von Thomas Brovot  [mehr]

Vorschlag zur Öffnung der Sackgasse

Wie man das Elend der Übersetzer mit einem Schlag aufheben könnte. Von Burkhart Kroeber. Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 19.3.2003  [mehr]

Urhebervertragsrecht

Zum Stand der Dinge August 2003  [mehr]

Umsetzung des Urhebervertragsrecht

Verdi-Justiziar Wolfgang Schimmel gibt in Kunst und Kultur Nr. 2, 2003, einen ernüchternden Zwischenbericht

Urhebervertragsrechtsreform: 1.Juli 2002

Das neue Urhebervertragsrecht ist in Kraft getreten  [mehr]

Urhebervertragsrecht

28.3.2002: Gesetz zur Stärkung der vertragl. Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern im Bundesgesetzblatt verkündet. Damit tritt das Gesetz am 1. Juli 2002 in Kraft

Urhebervertragsrechtsreform: Bundesrat 1. März 2002

Der Bundesrat hat das Gesetz zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern gebilligt  [mehr]

Urhebervertragsrechtsreform

Rede von Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin am 1. März 2002 im Bundesrat zum Urhebervertragsrecht  [mehr]

Urhebervertragsrechtsreform - Experten-Anhörung (Berlin, 15.10.2001)

Bericht von der öffentlichen Experten-Anhörung zum "Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der vertraglichen Stellung von Urhebern und ausübenden Künstlern" [mehr]

Urhebervertragsrechtsreform: Buchmesse, 11.10.2001

Podiumsdiskussion auf der Buchmesse Frankfurt, 11.10.2001 [mehr]

Urhebervertragsrechtsreform - "Ein Geschenk für die Bundestagsabgeordneten"

Bilder und Berichte von der Aktion am 26.09.2001 vor dem Reichstag und der anschließenden Pressekonferenz [mehr]

Urhebervertragsrechtsreform

Zusammenstellung der Debattenbeiträge bis September 2001 [mehr]

Urhebervertragsrechtsreform

Dubiose Anzeigenkampagne der Verlagswirtschaft (September 2001) [mehr]

Verwerterlobby macht mobil

Publizistische Attacken gegen den Entwurf zum Urhebervertragsrecht von Wolfgang Schimmel
(abgedruckt in: "Menschen Machen Medien", Zeitschrift der IG Medien, 8-9.2000)  [mehr]