Freundeskreis zur
internationalen Förderung literarischer und wissenschaftlicher
Übersetzungen e. V.
Der diesjährige Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis
geht an
Manfred Allié
für seine Übertragungen aus dem Englischen, insbesondere
des Buches „A Time of Gifts“ („Die Zeit
der Gaben“) des englischen Autors Patrick Leigh Fermor
(Dörlemann 2005).
Manfred Allié übersetzt seit zwanzig Jahren
stilistisch so unterschiedliche Au-toren wie Richard Powers
, Ralph Ellison, Yann Martel oder Scott Bradfield, und es
gelingt ihm dabei, Eleganz mit Präzision und Klarheit
mit einer rhyth-mischen Musikalität zu verbinden und
so den Gestus der Erzähler in unsere Sprache zu übertragen.
Verliehen wird der Preis am 16. September 2006 in Wolfenbüttel
im Rahmen der alljährlichen Tagung des Verbands deutschsprachiger
Übersetzer (VdÜ).
Der mit 12.000 Euro dotierte Helmut-M.-Braem-Preis wird
seit 1978 jedes zweite Jahr ausgeschrieben; die Preissumme
stellen jeweils zur Hälfte der „Börsenverein
des Deutschen Buch-handels“ und der „Freundeskreis
zur internationalen Förderung literarischer und wissen-schaftlicher
Übersetzungen“ zur Verfügung.
Die bisherigen Preisträger waren Traugott König,
Peter Urban, Eva Moldenhauer, Toni Kienlechner, Karin Kersten,
Wilfried Böhringer, Karin Graf, Verena Reichel, Susanne
Lange, Dieter E.Zimmer, Maralde Meyer-Minnemann, Marcus Ingendaay,
Maria Carlsson und Helga van Beuningen.
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